Neuigkeiten rund um Edgar Reitz und seine Filme

Redaktion: Thomas Hönemann und Günter Endres

Zeitlich oder inhaltlich redundant gewordene Nachrichten finden Sie im News-Archiv.

Datum / Quelle* Inhalt
12.12.2017 New HEIMAT Blu ray release by Second Sight Films
On Febr 26th 2018 Second Sight will release a new HEIMAT Limited Edition Box-Set on Blu ray with the digitally remastered version of Heimat, including a lot of additional extras. For details visit the Second Sight website.

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09.12.2017  FILM ARCHIV AUSTRIA zeigt große Reitz-Retropspektive
Vom 18.1. bis 28.2.2018 zeigt das FILM ARCHIV AUSTRIA in Wien eine sehr umfangreiche Edgar Reitz-Retrospektive, inbesondere die gesamte HEIMAT-Trilogie plus HEIMAT-Fragmente, Geschichten aus den Husnrückdörfern und Die andere Heimat. Edgar Reitz und Thomas Koebner werden zu einzelnen Terminen zu Gast sein. Auch die frisch restaurierten "Geschichten vom Kübelkind" werden zu sehen sein. Details zum Programm finden Sie auf der Website des FIlmarchivs, ein genauer Zeitplan folgt in Kürze.
06.12.2017 Filmhaus Nürnberg zeigt Edgar Reitz-Werkschau
Unter dem Titel "Edgar Reitz - Die große Werkschau" zeigt das FIlmhaus Nürnberg von Januar bis März zahlreiche Filme von Edgar Reitz, darunter z. B. auch die restaurierten "Geschichten von Kübelkind", die sich das Publikum im "Kneipenkino" wie einst anhand einer Menukarte selbst zusammenstellen kann. "Erstmalig wird das filmische Schaffen des Künstlers, weltweit in einer so großen Retrospektive gezeigt", so die Veranstalter. Eine Vorabinformation finden Sie auf der Seite des Filmhauses.
03.12.2017 Ulmer Dramaturgien - DVD Neuerscheinung
Bei absolut medien ist kürzlich die Doppel-DVD "Ulmer Dramaturgien" erschienen. Sie enthält bei knapp 5 Stunden Laufzeit 33 Kurzfilme und Minitauren, die in den 1960er Jahren an der von Edgar Reitz und Alexander Kluge geründeten Abteilung Film an der Hochschule für Gestaltung Ulm entstanden sind. Ausführliche Informationen finden Sie bei absolutmedien.de, eine Besprechung beim kulturradio des rbb.
Der Titel zitiert den Titel des gleichnamigen 1980 erschienenen Buches, siehe Drucksachen.
04.11.2017 Morgen, am Sonntag, 5.11., wird in der Radio-Talksendung Eins zu Eins ein Gespräch mit Edgar Reitz von 2013 nochmals gesendet. Die Sendung läuft von 16.05 bis 17.00 Uhr auf Bayern 2 und ist auch als zum Download verfügbar.
01.11.2017

Update 03.11.2017
Edgar Reitz wird 85
Am heutigen Mittwoch, 1.11., feiert Edgar Reitz in Wien seinen 85sten Geburtstag. Ganz herzliche Glückwünsche und alles Gute!

Aus der Vielzahl der Medienberichte stechen hervor:
"Heimat ist Halt" von Hans Dieter Schütt, Neues Deutschland 1.11.2017
"Die Heimat hat Edgar Reitz nie losgelassen", Augsburger Allgemeine, 30.10.2017
"Heimat spielt sich im Kopf ab", dpa-Meldung auf frankenpost.de, 30.10.2017
"Schöpfer der fiktiven Chronik" von Peter Mohr auf lokalkompass.de 28.10.2017
Die Zeit führte mit Edgar Reitz anlässlich seines Geburtstages ein Interview, 1.11.2017
Jochen Kürten berichtet auf der Website der Deutschen Welle sehr ausführlich über die Karriere des Edgar Reitz, 1.11.2017

Der SWR garniert seine Glückwünsche mit einem kleinen filischen Porträt (das bereits zu seinem 80. Geburtstag erstellt wurde), versehen mit vielen schönen Archivmaterialien, 1.11.2017
Auch auf der Website von 3sat findet sich ein Bericht, 1.11.2017

Seitens der Politik gratulieren die Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz Malu Dreier und Bundespräsident Frank Walter Steinmeier.

01.11.2017 Filmmuseum Frankfurt zeigt Filmreihe zum Deutschen Herbst 1977
Darin ist am 14.11. auch der Omnibusfilm "Deutschland im Herbst" zu sehen, mit dem neben Edgar Reitz elf renommierte deutsche Regisseure (z. B. Fassbinder, Brustellin, Kluge, Schlöndorff u. a.) 1978 ein politisches Statement zur Stimmung der Nation setzten. Von Edgar Reitz stammt die achte Episode "Grenzstation" mit Vadim Glowna. Eine interessante Rezension zu "Deutschland im Herbst" von Georg Seeßlen finden Sie hier.
Informationen zur Filmreihe auf der Website des Deutschen Filminstituts Frankfurt.
23.10.2017 "HEIMAT - The complete work" auf dem Filmfestival in Genf
Vom 3. bis 11. November zeigt das Geneve International Film Festival (GIFF) "Heimat - The complete work" - und das ist nicht übertrieben: Tatsächlich sind alle drei Teile der Trilogie plus "Heimat Fragmente - Die Frauen" plus "Die andere HEIMAT" im Salle Kramer zu sehen. Zeitlich so gestaffelt, dass derjenige, der alles sehen will, auch alles sehen kann. Meines Wissens hat es das weltweit noch niemals in dieser Form gegeben. Am Donnerstag, 9.11., wird zudem um 20 Uhr (vor dem letzten Teil von Die Zweite Heimat) Edgar Reitz zu einem Gespräch zu Gast sein.
Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Festivals, giff.ch, über die Suchfunktion (Suchwort: Reitz). Eine Vorbestellung von Tickets ist möglich.
Sollte jemand an diesem einmligen Ereignis teilnehmen könnne, über einen Bericht würde ich mich freuen.
Danke an Richard Rees-Jones für diesen aufregenden Hinweis.
23.10.2017 Salome Kammer in Wittlich
Im Rahmen einer Gedenkveranstaltung zum Gedenken an die jüdische Bevölkerung gibt Salome Kammer gemeinsam mit dem Pianisten Rudi Spring am 9. November ein Konzert mit dem Titel "Und ich werde nicht mehr sehen" in der Synagoge Wittlich. Eigens für diesen Abend kreierte die Künstlerin einen Liederabend mit Kompositionen von Kurt Weill, Alexander Zemlinsky, Hanns Eisler, Friedrich Hollaender, Arnold Schönberg und Maurice Ravel, heißt es im TV.
19.10.2017 Zweimal Soonwald im Fernsehen - Die "Schabbacher Kultur und Heimat Freunde e.V.“ informieren:

„Heimat“ Soonwald gleich zweimal im Fernsehen
Gleich zweimal hintereinander widmen sich Ende des Monats verschiedene Fernsehproduktionen unserer Landschaft und seinem grünen Herzstück, dem Soonwald. Und zweimal spielt das Dorf Gehlweiler eine Hauptrolle.
Zuerst sendet der SWR eine 30minütige TV-Dokumentation in der beliebten Reihe „Fahr mal hin“:
„Urlaub im Märchenwald – Unterwegs im Soonwald“
so lautet der Titel der Sendung des SWR, die am 27.10.2017 um 18.15 bis 18:45 Uhr ausgestrahlt wird.

Schon zwei Tage folgt später der letzte große Spielfilm von Edgar Reitz:
„Die andere Heimat - Chronik einer Sehnsucht“ sendet der Fernsehsender 3 SAT anlässlich des 85. Geburtstags von Edgar Reitz am 29.10.2017 ab 22.00 Uhr.

Diese beiden Produktionen nähern sich ihrem Thema in höchst unterschiedlicher Weise, dennoch sind beide ähnlich inspiriert von den unverwechselbaren Orten, hintergründigen Geschichten und beeindruckenden Persönlichkeiten unserer Heimat.
Der SWR-Film „Urlaub im Märchenwald – Unterwegs im Soonwald“ entstand u.a. in Zusammenarbeit mit unserem Verein und der Initiative Soonwald. Die Autorin Nadja Rangol und ihr Kamerateam fuhren mit dem Soonwaldbus, grillten ein Wildschein an der Schinderhanneshöhle, besuchten u. a. die „Kirche ohne Dorf“ in Eckweiler, die Eisengießerei von Hans-Peter Kissling in Simmertal und auch das Heimathaus in Gehlweiler. Der Spielfilm „Die andere Heimat - Chronik einer Sehnsucht“ versetzt den Zuschauer gleich über stattliche vier Stunden nach Gehlweiler, ganz verwandelt in ein Hunsrückdorf um 1840.
Beide Fernsehereignisse sind eine Empfehlung wert. In dieser Kombination erlebt, ermöglichen sie einen ganz speziellen Blick auf unsere Heimat; die Heimat der „Heimat“.
17.10.2017 "Babylon Berlin"-Regisseure sehen Heimat als Vorbild
Tom Tykwer, einer der drei Regisseure von Babylon Berlin (seit 13.10. auf Sky zu sehen, oder auch nicht), sieht Heimat von Edgar Reitz als Vorbild der Serie. In der Berliner Morgenpost wird er mit folgenden Worten zitiert: "Reitz hat bei ,Heimat' ein Brennglas auf eine Region gelegt und sehr genau und ausführlich versucht, eine Epoche zu spiegeln", und "Er hat versucht, über eine kleine Gruppe von Leuten ein Gefühl zu erzeugen, in dem sich fast jeder wiederfinden konnte. Unser Anspruch war es, das als Großstadt-Versuch zu variieren."
In einem Interview mit Die Rheinpfalz entgegnet Co-Regisseur Achim von Borries auf die Frage, "Stimmt es aus Ihrer Sicht, dass aus Deutschland bislang keine guten Serien kamen?": "Das ist historisch falsch. «Heimat» fanden wir immer eine tolle Serie. Und Henk Handloegten ergänzt: "Oder «Das Boot» und «Tadellöser & Wolff». Es gibt eine Tradition des epischen Erzählens im Film. Wir fühlen uns «Heimat 1» von Edgar Reitz näher als «Westworld»."
30.09.2017 Helma Hammen liest aus ihrem Buch "Hunsrück Casting"
in der Cosmic Lounge Simmern am Sonntag, 15.10. um 18 Uhr. Mehr über das Buch finden Sie hier.
17.09.2017 3sat zeigt Die andere Heimat
Am Sonntag, 29. Oktober, zeigt 3sat um 22 Uhr anlässlich des bevorstehenden 85sten Geburtstages von Edgar Reitz Die andere Heimat.
14.09.2017 100 Jahre ARRI
In München feierte die Firma ARRI (Arnold und Richter, Hersteller von Filmkameras) ihr 100jähriges Bestehen. Unter den Gästen war auch Edgar Reitz, der schon seit Beginn seiner Karriere auf die Technik von Arri setzt. Die Abendzeitung berichtet.
28.08.2017 DLF-Interview mit Edgar Reitz
Am 25.8. sendete Deutschlandfunk Kultur ein Gepräch mit Edgar Reitz zum Thema "schwarz-weiß in Film und Fernsehen". Hierin erklärt Reitz u. a. auch noch einmal das Farbkonzept in HEIMAT. Hier der Link zum direkten Downlad der Datei
30.07.2017 Hannelore Elsner wurde am vergangenen Dienstag 75 Jahre alt. Die SVZ berichtet.
05.06.2017  DLF-Interview mit Edgar Reitz
Heute morgen sendete der Deutschlandfunk ein Interview mit Edgar Reitz zum Thema Heimat. Das Interview kann hier nachgelesen oder auch hier als mp3 heruntergeladen werden.
28.05.2017 Auf der Homepage des SWR ist eine schön illustrierte Reportage über Helma Hammen verlinkt. Helma hat die HEIMAT-Filme von Beginn an begleitet, in den Geschichten aus den Hunsrückdörfern und HEIMAT 1 kleinere Rollen gespielt und für HEIMAT 3 und DIE ANDERE HEIMAT die Laiendarteller aus dem Hunsrück und Umgebung gecastet. Sie hat ihre Erfahrungen im Buch Hunsrück Casting - Edgar Reitz' Film 'Die andere Heimat' und ich verarbeitet.
03.05.2017 SWR1 hebt ab - unter diesem Titel sind auf youtube schöne Luftbilder von Woppenroth und Gehlweiler zu sehen.
07.03.2017 Edgar Reitz ist Juryvorsitzender beim 22. Filmfestival Türkei/Deutschland, das zurzeit in Nürnberg stattfindet. Weitere Informationen dazu hier.
07.03.2017 Der NDR sendete am 28.2.  ein Zeitzeichen anlässlich des 55sten Jahrestages des Oberhausener Manifests. Im O-Ton ist auch mehr fach Edgar Reitz zu hören. Anzuhören und herunterzuladen hier.
20.02.2017 Hauptrolle für Antonia Bill
In dem Antikriegs-Kurzfilm "Der dritte König" spielt Antonia Bill, das Jettchen aus Die andere Heimat, die weibliche Hauptrolle. Mehr dazu auf der Website der Frankfurter Rundschau.
01.02.2017  SRF-Feature über Salome Kammer
Unter dem Titel "Singen statt zwingen: Sängerin Salome Kammer mag Unerhörtes" hat das SRF am vergangenen Sonntag ein Feature über Salome Kammer gesendet. Informationen zur Sendung und dem Link zum Download finden Sie hier.
01.11.2016  Heute feiert Edgar Reitz seinen 84. Geburtstag. Herzlichste Glückwünsche nach München! Vor 34 Jahren endeten die Dreharbeiten zu HEIMAT in Woppenroth.
20.10.2016 Michael Lesch wurde am vergangenen Montag 60 Jahre alt. Das Solinger Tageblatt berichtet, und das Magazin Brisant sendete einen kurzen Beitrag.
13.09.2016 Film in Rheinland-Pfalz
Im Abgeordnetenhaus des Landtages ini Mainz wurde vor kurzem die Ausstellung "Film in Rheinland-Pfalz" eröffnet. Selbstverständlich hat auch HEIMAT darin einen Platz. Näheres dazu erfahren Sie bei main-spitze.de und auf der Seite des Filmforums RLP.
12.09.2016 Günderodehaus wird um Hotelneubau ergänzt
Das Günderrodehaus über Oberwesel, einer der Hauptdrehorte von HEIMAT 3, wird um einen Hotelneubau ergänzt. Details dazu finden Sie auf der Website der Rhein-Zeitung.
18.07.2016
Update 11.08.2016
Edgar Reitz in der Jury von Locarno
Bei den internationalen Filmfestspielen von Locarno am Lago Maggiore (3.-13.8.16) wird Edgar Reitz Mitglied der Jury sein. In Locarno wird außerdem Mario Adorf (Die Resie nach Wien) für sein Lebenswerk ausgezeichnet.
Die Südwest Presse berichtet.
10.08.2016 Bildnachlese zum Open-Air-Kinoevent in Morbach am 22./23. Juli
Klicken Sie auf die Bilder, um eine größere Ansicht zu erhalten.

       
Edgar Reitz vor dem Café HEIMAT 

5000 m Originalkinofilm werden abgespult 

die Filmdosen liegen bereit 

für das O-A zu Heimat 3 gerüstet 

       
Landrat Eibes im Gespräch mit Zuschauern
 
gleich geht es los
 
ein gut aufgelegter Edgar Reitz
 
Bürgermeister Hackethal und ER freuen sich auf das Event

       
 Begrüßung vor dem Film 1  Film läuft Film läuft  Diskussion nach der Vorstellung  

01.08.2016 Der Deutschlandfunk hat unter dem Titel "Es hat alles einen bekannten Klang" ein Interview von Karin Fischer mit Edgar Reitz veröffentlicht - zum Nachhören und Nachlesen.
06.05.2016

Update 28.07.2016
Traumschleife HEIMAT wird am 23.7.2016 eröffnet

Am Samstag, 23.7., wird in Gemünden die "Traumschleife HEIMAT" eröffnet. Details zu dem 11 km langen Rundwanderweg finden Sie im Flyer der VG Kirchberg und auf GPSies.com.

Weitere Wanderrouten finden Sie auf der Seite der Hunrücktouristik.

Der SWR hat einen "Wandercheck" zur Eröffnung der Traumschleife HEIMAT gesendet. Mit unterwegs war Jan Schneider.

Der Trierer Volksfreund berichtet.
23.07.2016 Über die neuen Pläne und Wege von Maximilian Scheidt berichten die Westfälischen Nachrichten.
19.07.2016 Edgar Reitz war am vergangenen Samstag im Konzerthaus Blaibach zu Gast in einer Talkrunde des Bayerischen Rundfunks zum Thema "Kultur für alle?!". Den Mitschnitt der Sendung können Sie auf den Seiten des br anhören. Über den Abend berichtet die Mittelbayerische Zeitung.
18.07.2016 Die Frankfurter Rundschau berichtet über den Stand der Dinge in Sachen Windkraft im Hunsrück.
25.06.2016 Neuerscheinung Der Magische Raum

Gemeinsam mit dem Psychiater, Psychoanalyter und Philosophen Hinderk M. Enrich und Regisseur David Benjamin Brückel hat Edgar Reitz das Buch "Der magische Raum - Gespräche zur Philosophie des Raums im Kino" geschrieben.

"Im Mittelpunkt des Buches stehen Reflexionen über den filmischen Raum, den wir im Kino erleben. Was zeichnet diesen Raum aus? Wir empfinden das filmische Geschehen in der Regel als wahr und logisch, obwohl es doch in einem gänzlich künstlichen Raum stattfindet, der durch Kameraführung, Montage und Schauspieler gestaltet wird.
Das Kino ereignet sich in unterschiedlichen Räumen:
dem physischen,
dem erzählerischen,
dem individuellen Wahrnehmungsraum
und schließlich nach Ende der Vorstellung in einem kollektiven Bewertungsraum.
Hinderk Emrich und Edgar Reitz loten das filmische Erleben auf kluge und anschauliche Weise aus."
(Quelle: Schüren-Verlag)

Das Buch umfasst 160 Seiten, ist beim Schüren-Verlag erschienen und kostet 19,90 Euro. ISBN 978-3-89472-998-1.

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14.06.2016 Maximilian Scheidt ist weiterhin am Stadttheater Münster aktiv: Pressebericht "Deutsche Konvertiten", Pressebericht Kinofilm Agnes - Liebe und Wahrheit, Pressebericht Theatergespräch Macbeth.
In der Frankfurter Neue Presse finden Sie einen ausführlichen Bericht über Anke Sevenich.
10.06.2016 Deutschlandradio Kultur hat ein gut 36minütiges Gespräch mit Edgar Reitz zum Thema Heimat und Heimatlosigkeit gesendet. Der Beitrag kann online angehört und auch heruntergeladen werden. Drücken Sie zum Anören auf "Audio" (rechts unten im Foto), zum Herunterladen (mp3, 33,5 MB) dann in der sich rechts oben im Fenster öffenden Leiste auf den Download-Knopf ganz rechts.
10.04.2016

Update 10.05.2016

Die neue digitale Kinofassung von Heimat 1 wird am 15.4. in den Niederlanden und Belgien auf DVD und Blu-ray bei Lumiere erschienen.

Nun wird die neue Kinofassung in den Niederlanden und Belgien auch im Kino gezeigt:

Das eye-Institut Amsterdam zeigt am 13.5. Die Andere Heimat und vom 14.-16.5. die restaurierte Fassung von HEIMAT.

Im flagey in Brüssel läuft noch bis Mitte Mai die restaurierte Fassung von HEIMAT.

Eine Rezension der Blu Ray-Ausgabe finden Sie hier.

25.04.2016 Die Augsburger Allgemeine berichtet über einen Abend mit Gert Heidenreich am Gymnasium Königsbrunn.
01.04.2016 Morgen, am 2.4., wird der Schauspieler Dieter Schaad, der amerikanische Paul in HEIMAT, 90 Jahre alt. Zum Gebrutstag berichten der Wiesbadener Kurier und die Wormser Zeitung.
30.03.2016 In der SZ findet sich eine Rezension über das Hörspiel Speicher von Melina Melian, das auf Motiven von Edgar Reitzs Varia Vision beruht, und nun auf CD veröffentlicht worden ist.
25.12.2015 Unter dem Titel "Wiederentdeckte Heimat - Der Hunsrück und Edgar Reitz" finden Sie auf dem youtube-Channel von rheinmaintv ein sehr interessantes Video mit vielen bekannten Gesichtern.
17.12.2015
Journal Frankfurt
Edgar Reitz wird Schirmherr des Lichter Filmfest in Frankfurt
Dies gab Festivaldirektor Gregor Maria Schubert am Mittwoch bekannt. Das Festival findet vom 29. März bis zum 3. April 2016 zum 8. Mal statt, Zentrum ist erstmals das Künstlerhaus Mousonturm.
15.12.2015 Marita Breuer in Düren
Mit ihrem Bruder Wolfgang Breuer präsentierte Marita Breuer Texte von Dieter Kühn und den Film "Die Reise nach Surinam" (1993). Presseberichte: Aachener Zeitung, Das Jülicht, Aachener Nachrichten.
13.09.2015
Studiocanal

Update
07.12.2015
Neue Kinofassung von HEIMAT seit 19.11. auf DVD und blu-ray und neue Gesamtedition

Bei arthaus (Studiocanal) ist nun die digital aufbereitete, neu geschnittene Kinofassung von HEIMAT (vgl. Homepage von Edgar Reitz) auf DVD (7 Discs) und blu-ray (5 Discs) erschienen.

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DVD-Version - Blu-ray-Version

Trailer auf Youtube.


Zudem ist eine neue HEIMAT Gesamtedition auf 20 DVDs mit mehr als 60 Stunden Film erscheinen. Enthalten sind alle drei Teile der HEIMAT-Trilogie (darunter HEIMAT in der neuen siebenteiligen Kinofassung), Geschichten aus den Hunsrückdörfern, Heimat-Fragmente, Die andere HEIMAT sowie die bereits bekannte Bonus-DVD zur Trilogie (Details dazu siehe Mediographie).

Die neue Gesamt-Edition bei amazon.de**

Eine ausführliche Rezension von Simon Hauck dazu finden Sie unter www.kino-zeit.de.

13.09.2015
Schüren Verlag

Update 18.10.2015
Jetzt erschienen: Bild- und Textband zur neuen Kinofassung von HEIMAT

Im Schüren-Verlag erschien am 6. Oktober unter ISBN 978-3894729998 der Band "Heimat - Eine deutsche Chronik. Die Kinofassung: Das Jahrhundert-Epos in Texten und Bildern" von Edgar Reitz. 
Dazu informiert der Verlag: "Als die 11-teilige Serie HEIMAT - EINE DEUTSCHE CHRONIK 1984 erstmals in Fernsehen gezeigt wurde, galt sie sofort als unerhörtes Fernsehereignis und gehört heute zu den Meilensteinen deutscher Filmgeschichte. Das Epos begeistert und berührt immer neue Generationen und hat dem Hunsrück zur Identitätsbildung und der kulturellen Selbst-Vergewisserung verholfen. Da die alten Filmrollen zu zerfallen drohten, wurde das komplette Werk aufwendig digital restauriert und für das Kino neu geschnitten. Es kann jetzt wieder in vorher kaum wahrgenommener visueller Qualität gezeigt werden. Dieses Buch begleitet die restaurierte Wiederaufführung. Es enthält den nacherzählten Filmtext der neuen Fassung sowie viele weitere Informationen zum Werk."
Das Buch umfasst 544 Seiten und ist zum Preis von 38 € erhältlich.

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Kurzbesprechung

Hintergrund:
Das Buch schließt eine erhebliche Lücke im Rahmen der Veröffentlichungen zur HEIMAT-Trilogie: Bereits kurz nach Erscheinen des Films war 1985 ein Drehbuch (Reitz/Steinbach: Heimat. Eine deutsche Chronik, vgl. Printmedien) erschienen, das allerdings die ursprüngliche, gemeinsam von Edgar Reitz und Peter Steinbach verfasste Version des Films enthielt. Vom tatsächlichen Film unterschied sich dieses Buch aber zum Teil sehr stark, unter anderem durch die bei der Entstehung des Films zugunsten einer chronologischen Abfolge wieder verworfene Rahmenhandlung, oder den schon im damaligen Arbeitsschritt und nun im Director's Cut ein weiteres mal vollzogenen Bedeutungsverlust der Lautzenhausener "Damen". Behalf man sich zwischenzeitlich mit handgefertigten und weiter (
u. a. auch vom Autoren dieser Zeilen) überarbeiteten Filmprotokollen, so liegt nun im Zusammenhang mit der Veröffentlichung des neuen digital restaurierten "Director's Cut" des Werkes ein von Edgar Reitz persönich gestaltetes Drehbuch dieser neuen Kinofassung in 7 Teilen (vgl. dazu Homepage von Edgar Reitz) vor.
Das Buch:
Bereits wenn man das Buch in der Hand hält und durchblättert ist nicht nur die hochwertige Aufmachung und Verarbeitung greifbar, es wird auch gleich deutlich, wie liebevoll und akribisch Edgar Reitz persönlich dieses Buch gestaltet hat. Es finden sich zahlreiche (ich schätze an die 500) aussagekräftige Szenenfotos, und am Text rund um die Dialoge merkt man, mit wie viel Gehalt Reitz jede einzelne, oft auch wortlose Szene intendiert und gestaltet hat, z. B. Landschaftsaufnahmen der Jahreszeiten, oder die häufig zu findenden Hintergrundinformationen zu den Figuren, die sich aus dem Film selbst nur selten in dieser Tiefe erschließen. Jeder Freund, jede Freundin von HEIMAT wird große Freude an diesem Buch haben. 
"Serviervorschlag":
Eine persönliche, den vielen Kennern der Filme durchaus zur Nachahmung empfohlene Anekdote sei abschließend erlaubt: Gestern vor dem Schlafengehen saß ich mit meiner 13jährigen Tochter zusammen, die neugierig in dem Buch blätterte und auf die Idee kam, ein Spiel mit mir zu spielen: Sie zitierte jeweils einzelne Dialogzeilen aus dem Buch, die ich dann in die Handlung des Filmes und einer Figur zuordnen sollte. Es hat sehr viel Spaß gemacht, auf diese aktive Weise in den HEIMAT-Kosmos einzutauchen und gemeinsam Details des Films zu erinnnern.
Thomas Hönemann, 8.10.2015


Die neue Kinofassung von HEIMAT wird am 19.11. auch auf DVD und blu-ray erscheinen, siehe dazu die folgende Nachricht.

Am 18.10. wird Edgar Reitz das Buch auf dem Blauen Sofa der Frankfurter Buchmesse vorstellen. In der Mediathek des ZDF können Sie das komplette Gespräch sehen.
18.10.2015 Edgar Reitz in Morbach
Edgar Reitz stellte am Freitagabend im Cafe Heimat seinen Film "Der Schneider von Ulm" vor. Unter zahlreichen Gästen wurde die restaurierte Fassug gezeigt. Reitz betonte, dass der Film zur damaligen Zeit von der Presse  verrissen wurde und er durch verschiedene Situationen aufgeben wollte, da ihm hierdurch fasst alles genommen wurde. Durch Zufall konnte er in einem Haus bei Freunden auf der Nordseeinsel Sylt neue Gedanken fassen. In dieser Zeit entstand der Welterfolg "Heimat". So kann auch eine bittere Niederlage ein neuer Anfang sein, so Reitz weiter. Im Anschluss gab es das "Geschwätz nach dem Film", in dem Reitz ausfühlich über Dreharbeiten, Darsteller und andere Episoden berichtete. Zum Schluss verwies er noch auf das neue Buch, das auf der Frankfurter Buchmesse vogestellt wird (vgl. dazu auch den Eintrag vom 13.9. auf dieser Seite). Einige Exemplare konnten handsigniert bereits ausgegeben werden.

10.10.2015 Die gestrige SWR-Sendung "Fahr mal hin: Mir schwätze Platt" mit Helma Hammen ist in der SWR-Mediathek anzusehen (um HEIMAT geht es ab Minute 7).
05.10.2015 br Klassik - Meine Musik mit Edgar Reitz
Am Samstag, 3.10., war Edgar Reitz im br-Radio in der Sendung "Meine Musik" zu hören. Die Sendung hat hohe Gesprächsanteile, und es ist viel Musik von Salome Kammer zu hören. Auch zum Download (Rechtsklick auf das "M") auf den Seiten des Bayerischen Rundfunks.
01.10.2015 Bildergalerie "Die andere Heimat"
Unter andereheimatbilder.de finden Sie eine Galerie wunderschöner Setfotos, angefertigt von Regieassistent Nicolai Eberth.
30.09.2015
Update 06.10.2015
Der Trierische Volksfreund berichtet über Barbara Philipp, die Frau Niem in Die andere Heimat.
Maximilian Scheidt war in Münster Mitglied der Jury des 16. Filmfestivals und spielte am dortigen Theater eine Hauptrolle in Shakespeares Othello.
Jan Dieter Schneider ist ab dem 1.10. im i-camp/neues theater münchen mit dem Ein-Mann-Stück "Der hessische Landbote / Hyperion" von Sebastian Blasius zu sehen. Hyperion wird auch am 13..1. in der Kulturfabrik Koblenz aufgeführt.
Der Trierische Voolksfreund berichtet über den Reitz-Kenner Thomas Koebner.
Am 2.10. tritt im Kurtheater Bad Ems Michael Riessler, Filmkomponist in H3 und DaH, auf. Näheres hier.
19.09.2015 Interview mit Edgar Reitz
Der Bayerische Rundfunk hat ein sehr interessantes Interview mit Edgar Reitz mit dem Titel "Variavision" rekonstruiert aus dem Jahr 2008 wieder ausgestrahlt. Auch zum Download auf den Seiten des BR.
06.08.2015 SWR-Porträt über Helma Hammen
SWR-Redakteurin Sabine Mahr hat ein kurzes Radio-Porträt über Helma Hammen erstellt, das auf der Seite des SWR angehört und heruntergeladen werden kann. Informationen über ihr Buch "Hunsrück Casting. Edgar Reitz' Film 'Die andere Heimat' und ich" finden Sie weiter unten auf dieser Seite.
09.06.2015

Update
03.08.2015
Open Air Kino in Morbach
Die Gemeinde Morbach lädt ein zum Open Air Kino in der Biergasse. Am 31.7. und 1.8. werden vor dem Café Heimat in Anwesenheit von Edgar Reitz die ersten beiden Filme der restaurierten Kinofassung von HEIMAT gezeigt. Details dazu finden Sie auf der Homepage der Gemeinde Morbach, der Vorverkauf beginnt am 10.6.

Der Trierische Volksfreund berichtete: Vorbericht vom 20.7., Bericht zur Veranstaltung vom 3.8.

Fotoimpressionen von Günter Endres, der dazu schreibt: Ein gut organisiertes Event der Gemeinde Morbach fand reges Interesse. Fast 400 Zuschauer verfolgten am Freitag den ersten Teil von Heimat. Bürgermeister Dr. Andreas Hackethal (Bild 2) zeigte sich erfreut über soviel Heimatverbundenheit und wünschte in Anwesenheit von Regisseur Edgar Reitz der Veranstaltung einen guten Verlauf. Am Samstag war das Interesse nicht weniger stark und man konnte bei gutem Wetter den zweiten Teil genießen.

Auf dem sechsten Bild ist Elke Henrich mit Edgar Reitz u sehen. Sie spielte im zweiten Teil bei der Szene "Katharina besucht die Verwandten in Bochum" mit.

 

Ein Click auf das Bild öffnet eine größere Ansicht.
17.07.2015 Essay zu HEIMAT auf der Homepage der Deutschen Welle
10.03.2015

Update 04.06.2015
Neuerscheinung: "Hunsrück Casting. Edgar Reitz' Film 'Die andere Heimat' und ich" von Helma Hammen
Helma Hammen, die bei "Die andere Heimat" für das Casting der Comparsen im Hunsrück verantwortlich war, hat ihre Erfahrungen rund um die Dreharbeiten in einem Buch verarbeitet. "Keine leichte Aufgabe bei einem Film, der von der großen Auswanderungswelle 1843 nach Missernten und Hungersnöten erzählt. Wie Helma Hammen es geschafft hat, genügend dünne Darsteller mit ungefärbten Haaren, ohne Tattoos und Piercings zu finden und sich nebenbei - gemeinsam mit ihrem Mann - noch auf die Suche nach passenden Gebäuden, Stoffen für die Kostüme, Ackergerät, alten Getreidesorten und Viehrassen zu machen, erzählt sie sehr lebendig und informativ: Ein Blick hinter die Kulissen eines der aufwändigsten Filmprojekte der letzten Zeit." (Quelle: Leinpfad Verlag).
Das Buch wurde am Tag des Erscheinens, Montag, 23. März, um 19 Uhr im Hunsrück-Museum in Simmern der Öffentlichkeit vorgestellt. Redner bei dieser Veranstaltung waren Bürgermeister Dr. Andreas Nikiolay, Dr. Fritz Schellack vom Hunsrück-Museum und Angelika Schulz-Parthu vom Leinpfad Verlag.
Das Buch umfasst 116 Seiten, hat die ISBN 978-3-945782-00-2, kostet 9,90 Euro.
Eine Leseprobe finden Sie hier.

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Eine kleine Rezension des Buches finden Sie auf der Bücher-Seite.

Claus Schubert hat einen Film über die Buchvorstellung am 23. März gedreht, der auf youtube zu sehen ist.

Einen Bericht über die Lesung in Ingelheim finden Sie hier.

Helma Hammen wird das Buch am 10. Juni in Piesport (Mosel) vorstellen. Der Trierische Volksfreund berichtet, ebenso die Eifel Zeitung.
28.04.2015

Update 19.05.2015
In der SWR-Landesschau Rheinland-Pfalz wird am 18.05. um 18.45 Uhr in der Rubrik "hierzuland" der Beitrag "Die Hauptstraße in Woppenroth" gesendet.

Aus der Programminformation des Senders:
"Die Hauptstraße in Woppenroth, das bedeutet Heimat. Nicht nur für die Menschen, die dort aufgewachsen sind, dort leben, in die evangelische Kirche gehen, die ihre Wurst in der Landmetzgerei kaufen, ins Gasthaus zum Frühschoppen einkehren, die dort alte Häuser restaurieren oder ihren Feriengästen die Schönheit des Hunsrück zeigen. Die Hauptstraße von Woppenroth bedeutet Heimat für alle! Auch wenn sie es gar nicht wissen. Zumindest all jene, denen die Serie "Heimat" ein Begriff ist, kennen die Hauptstraße von Woppenroth. Hier drehte Edgar Reitz in den Achtzigerjahren die erste Staffel seiner Serie "Heimat - eine deutsche Chronik". Woppenroth wurde zu Schabbach und die Hauptstraße zur Filmkulisse. Viele Bewohner der Hauptstraße können sich noch an die aufwendigen Dreharbeiten erinnern - und das nicht nur, weil sie selbst im Film mitgespielt haben." (Quelle: prisma.de, korrigiert)

Den Beitrag können Sie nun auch auf der Seite des SWR ansehen und herunterladen.
24.02.2015

Update 11.03.2015
Neuveröffentlichung: Edgar Reitz "Zeitkino"
Im März erscheint, herausgegeben von Christian Schulte, unter dem Titel "Zeitkino" eine Sammlung von "Essays, Interviews, Bruchstücken aus fünf Jahrzehnten, viele werden erstmals publiziert. Texte, in denen der Regisseur Einblicke in sein Leben, sein Verständnis des Autorenfilms, seine Arbeitsweise und die Entstehungsprozesse einzelner Filme gewährt, in denen er analoge und digitale Produktionstechniken, den kinematographischen Raum und Verfahren der Bildgestaltung auf bislang ungenutzte Möglichkeiten hinbefragt – immer mit Blick auf die fiktionale Kraft eines Mediums, dessen eigentliche Zukunft erst noch bevorsteht." (Quelle: dokumentarfilminitiative.de)
Das Buch erscheint in der Reihe Texte zum Dokumentarfilm, Bd. 17, Hg. von der dfi-Dokumentarfilminitiative im Filmbüro NW, 288 Seiten, Br, zahlr. Abb., 24,00 Euro, ISBN 978-3-940384-66-9.
Es wird der Öffentlichkeit am Montag, 9. März, 19 Uhr, in der Aula der Kunsthochschule für Medien, FIlzengraben 2, in Köln im Beisein von Edgar Reitz vorgestellt. Der Eintritt ist frei.
Pressemitteilung der Kunsthochschule für Medien, Köln
Im Kölner Stadtanzeiger ist ein Interview mit Edgar Reitz erschienen.
HIer findet sich ein Bericht von der Präsentation mit vielen Bildern.

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09.02.2015 Edgar Reitz im "Jahr der Bücher" - DaH bei arte
Im persönlichen Gespräch berichtete Edgar Reitz über mehrere anstehende Neuveröffentlichungen. So wird in Berlin anlässlich der Premiere im Babylon die neue Werksbiographie „Edgar Reitz – Chronist deutscher Sehnsucht“ von Thomas Koerber vorgestellt (vgl. Meldung vom 06.01.2015). Eine weitere Präsentation findet am 18.3 im Literaturhaus München statt.
Desweiteren arbeitet Edgar Reitz an einem Filmprotokoll von HEIMAT, das im Herbst erscheinen soll. Zudem wird eine Zusammenstellung filmtheoretischer Texte von Edgar Reitz erscheinen.
Im September wird zudem arte "Die andere Heimat" zeigen, eingebettet in ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Gesprächsrunden, Dokumentationen (insbesondere "Making of Heimat") etc.

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09.02.2015

Update 17.02.2015
"HEIMAT remastered" in Mainz

Am Wochenende fand im Frankfurter Hof in Mainz der Preview der digital restaurierten Kinofassung von HEIMAT statt. Geladen hatte Ministerpräsidentin Malu Dreyer, die in ihrer Position als Vorsitzende der Kulturstiftung Rheinland-Pfalz das Projekt mit 136000 € bezuschusst hat (vgl. Meldung vom 3.1.2015 auf dieser Seite). Etwa 400 Gäste im gut gefüllten Saal des Frankfurter Hofs erlebten an zwei Tagen die komplette HEIMAT, 11 Filme mit fast 16 Stunden Laufzeit, auf einer Großleinwand in bisher nie gekannter Schärfe und Brillianz. Edgar Reitz, der gemeinsam mit seiner Frau Salome Kammer die ganze Zeit über dabei war, berichtete im Gespräch mit Kulturstaatssekretär Walter Schumacher am Sonntagmittag davon, dass die digitale Aufbereitung auf der Basis der im Bundesarchiv gelagerten Negative geschah, die bis dahin niemand angerührt hatte, die aber trotzdem durch chemische Prozesse sowohl optisch als auch physikalsch bereits arg vom Verfall gezeichnet waren. So bedeutete die Digitalisierung nicht nur eine technische, sondern auch kreative Arbeit, galt es doch auch, die Farben möglichst exakt zu rekonstruieren. Hinzu kam, dass die gescannten Negative in ungeschnittener Form vorlagen, sodass der gesamte Film anhand der noch vorhandenen (aber nicht mehr spielbaren) Kopien der Kinofassung komplett nachmontiert werden musste. Neben den technischen Aspekten betonte Edgar Reitz aber vor allem die emotinoale Wirkung auf den Zuschauer: "Wenn man jedes Härchen sieht, jede Hautpore, dann fühlt man sich den Menschen auf der Leinwand einfach näher, wird emotional stärker angesprochen." Wie Recht er mit diesem Eindruck hatte ließ sich besonders an den zahlreichen besonders liebevoll inszenierten kammerspielartigen Szenen z. B. nach dem Kinobesuch im Wohnzimmer der Familie Kröber (Zarah Leander) oder bei "Hermännchen" mitempfinden.
Anlässlich des Previews wurde ein 16-seitiges Programmheft herausgegeben, das neben kurzen Inhaltsangaben der Filme u. a. auch ein Interview mit Christian Reitz enthält, in dem er Auskunft über den Prozess der Digitalisierung gibt.

Der Film soll wird nun ab dem 27. Februar seine offizielle Premiere im Babylon Berlin erleben (siehe Meldung vom 6.1.2015 auf dieser Seite), bevor er dann in hoffentlich möglichst vielen deutschen Kinos wiederentdeckt werden kann. Danach ist dann auch die lang ersehne Veröffentlichung auf Blu-ray geplant.

Die Landesschau Rheinland-Pfalz sendete am Samstag einen Kurzbericht über die Veranstaltung. Auf youtube ist ein kurzer Bericht von rheinmaintv zu sehen.
Der Deutschlandfunk sendete am 6.2. ein knapp 10-minütiges Interview mit Edgar Reitz, auch der SWR berichtete am 9.2. in seinem Hörfunkprogramm (beide auch als Download verfügbar).
Presseberichte finden Sie hier: Trierischer Volksfreund, Focus, Düsseldorfer Abendblatt, Wiesbadener Kurier.
In der Welt berichtet nun auch Eckehardt Fuhr - Untertitel "ein Wunderbericht"

 
10.02.2015 Bilderstrecke aus Mainz (für eine größere Ansicht bitte auf das Bild clicken)

18.01.2015 Fundstücke
Aus dem Archiv der Deutschen Welle ist ein Inverview mit Edgar Reitz aus dem Jahr 1985 wiederveröffentlicht worden.
Im auswärtigen Amt fand ein Podium zum Thema Heimat statt.
Edgar Reitz und Jan Harlan erinnern sich gemeinsam an ihre Zusammenarbeit an Stanley Kubricks "Eyes wide shut".
06.01.2015

Update 17.04.2015
Neue Biographie über Edgar Reitz
Voraussichtlich am 18. März wird bei Reclam die Biographie "Edgar Reitz. Chronist deutscher Sehnsucht" erscheinen. Autor ist Thomas Koebner, der in den vergangenen Jahren bereits mehrere Werke über Reitz und seine Filme veröffentlicht hat (hier ist besonders der Band "Edgar Reitz erzählt" zu erwähnen), und den Besitzern der Frühwerk-DVDs auch durch die im Bonusmaterial enthaltenen Mitschnitte seiner Gesrpäche mit Reitz bekannt ist. Auf der Seite des Verlages findet sich bereits eine Vorankündigung des Buches mit Inhaltsangabe. Einen Vorgeschmack auf das Buch können sich interessierte bereits am 1.3. im Babylon Kino Berlin gönnen - siehe nächste Meldung.
Der Trierer Volksfreund berichtet über das Buch, ebenso die Südwestpresse (Ulm).

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16.09.2014 Kalenderblatt: Heute vor genau 30 Jahren lief um 20.15 Uhr in der ARD der erste Teil von HEIMAT. Der Beginn einer unvergleichlichen, nachhaltigen Erfolgsgeschichte, gekrönt durch den Deutschen Filmpreis 2014 für Edgar Reitz und "die andere Heimat".
Aus diesem Anlass sendete der wdr heute ein Zeitzeichen.
02.05.2013

Update 31.10.2013
(Dank an W. Litzenberger für die Info)

Dokumentation "Making of HEIMAT" auf DVD erhältlich

Seit gestern ist die Dokumenatation "Making of HEIMAT" von Anja Pohl und Jörg Adolph auf DVD in den üblichen Online-Buchläden zum Preis von 16.90 € erhältlich.

Der Film wird außerdem am 5. November um 22.45 Uhr im Fernsehen (br) zu sehen sein. Auf der Website des br ist ein sehr interessanter Trailer zu sehen, außerdem gibt es eine ausführliche Information auf den Seiten der ARD. Im Kino feierte der Film bereits in der Baldenauhalle in Morbach am 6.10. Vorpremiere und wurde offiziell bei den Hofer Filmtagen vorgestellt (siehe Eintrag vom 25.10.). Am Sonntag, 10.11., wird er um 11.00 Uhr im Pro-Winzkino Simmern gezeigt. Dort läuft seit der Premiere am 28.9. "Die andere Heimat" täglich mit großem Erfolg in teils ausverkauften Vorstellungen. Fast 5000 Menschen -  so viele wie in keinem anderen Kino Deutschlands - haben den Film dort inzwischen gesehen.

Auf der Homepage der Produktionsfirma if...productions ist nach wie vor eine Presseinformation dazu finden. Darin heißt es: "Ziel ist es nicht, ein typisches Making-Of zu machen, sondern einen eigenständigen Film über das Filmemachen.", heißt es dort. Auf der Seite zum Film  sind u. a. wunderschöne Szenefotos zu finden.

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19.10.2013 Für Filmkritiker Wolfgang M. Schmitt jun. ist "Die andere Heimat" der Film des Jahres. Hören Sie in seiner ausführlichen Videokritik warum. 
18.09.2013 Interview mit Edgar Reitz im SZ-Magazin
In der aktuellen Ausgabe des Magazins der Süddeutschen Zeitung ist ein ausführliches Interview mit Edgar Reit zerschienen - jetzt auch online!
25.08.2013
Edgar Reitz

Buchveröffentlichungen zu "Die andere Heimat"

Über die bereits früher an dieser Stelle angekündigten Buchveröffentlichungen zu "Die andere Heimat" informiert Edgar Reitz persönlich.

Am Tag der Simmerner Premiere, 28.9., wird der Schüren-Verlag ein umfangreiches Filmbuch von Edgar Reitz über "Die andere Heimat" veröffentlichen. Es "enthält eine ausführliche Nacherzählung und Erläuterung des Films aus Sicht des Regisseurs. Ein zweiter Teil schildert die Entstehung des Schabbach Universums, die Arbeit des Filmteams und die Aufgaben, die es zu lösen hatte. Ein weiteres Kapitel handelt von der Stoffentwicklung und der Arbeit am Drehbuch." (Quelle: Schüren-Verlag) Der Preis des Werkes, das voraussichtlich 240 S. stark sein wird, soll bei 19,90 € liegen. ISBN 978-3-89472-868-7) [03.06.2013]

"Der SCHÜREN-VERLAG ist jetzt in der Fertigstellungsphase des Buches angekommen. Es wird ein sehr schönes Buch von fast 300 Seiten mit vielen Abbildungen. Darin findet sich nicht nur eine literarische Fassung des Films, die der tatsächlichen Filmhandlung entspricht und von mir aufgrund meiner Regie-Bücher geschrieben wurde, sondern auch noch eine umfangreiche Beschreibung des gesamten Herstellungsprozesses von Anfang an. Ich denke, dass dieses SCHÜREN-Buch das Lieblings-Buch für die Fans werden wird. Es erscheint pünktlich zur Premiere."

Hansdieter Gehres hat zu dem Buch die folgenden Informationen zusammengestellt:
Das Buch erzählt auf knapp 300 Seiten alles was an Informationen für den "HEIMAT"-Begeisterten von Interesse ist. Nach einem Vorwort von Edgar Reitz das er im Juli 2013 verfasst hat beginnt der umfangreichste Teil des Buches: Die vollständige Filmerzählung. Die Erzählung umfasst ca. 200 Seiten und wurde von Edgar Reitz nach dem fertig geschnittenen Film geschrieben. In den 119 Abschnitten kann man den gesamten Filmablauf noch einmal in einer anschaulich geschilderten Form nachlesen. Nicht nur die Orte und die Handlung ist niedergeschrieben, sondern auch alle Dialoge sind enthalten. Die Gedanken von Jakob, die im Film im "off" zu hören sind wurden mit einer Rasterfläche unterlegt und so etwas hervorgehoben. Die Lektüre dieses Teils des Buches lässt die Bilder des Films wieder vor dem geistigen Auge erscheinen.
Der zweite Teil des Buches wird eingeleitet mit einer kurzen Anmerkung zur Widmung des Films in Erinnerung an den 2008 verstorbenen Brüder des Regisseurs Guido Reitz. Hier erfährt der Leser, dass Guido Reitz, ohne je sein Hundsrückdorf verlassen zu haben, mehrere indigene Sprachen wie Guarani und seine Dialekte oder Quechua studierte. Dies wird von Edgar Reitz in bewegender Weise geschildert.
Es folgt ein Ausschnitt aus einem Vortrag vom 11. Januar 2009 in der evangelischen Akademie Tutzing mit dem Titel "Das Großvater-Prinzip".
"Die Stoffentwicklung" beschreibt die Anfänge und den Anstoß zur Produktion.
Ein weiteres Kapitel widmet sich der Drehbucharbeit.
In einem Gespräch mit Thomas Koebner antwortet Edgar Reitz auf Fragen zur "Arbeit mit den Schauspielern", "Besetzung der Hauptrolle" und "Liebe, Zwänge und andere Gefühle".
Den visuellen Aspekt des Film beleuchten die Abschnitte "Die Kamera-Arbeit" und "Erzählen mit Licht".
Daran anschließend folgt der reich bebilderte Teil "Die Entstehung des Schabbach-Universums".
Auch die Arbeit des verstorbenen Ausstatters Toni Gerg wird ausführlich beschrieben und gewürdigt.
Welche organisatorische und logistische Leistung die Szenen mit dem großen Treck nötig machten wird anschaulich erklärt.
Im Anhang werden die wichtigsten Mitwirkenden mit Fotos vorgestellt und daran anschließend der komplette Stab aufgelistet.
Danksagungen, Filmografie und Biografie schließen dieses umfangreiche Werk ab.
Nicht nur für eingefleischte "Heimat"-Liebhaber/innen ein unbedingt empfehlenswertes Buch.
 

Bei Schirmer/Mosel erscheint voraussichtlich am 30.9. ein weiteres Buch zum Film "Die andere Heimat", der am 28.9. in Simmern Weltpremiere feiert (siehe unten).
Aus der Information des Verlages: "Das Buch wird 220 Seiten Umfang und 100 Filmbilder, die doppelseitig angelegt sind, enthalten. Dazu gibt es einen Text von Edgar Reitz und Dialogteile aus dem Film als Bildlegenden. Das Drehbuch, aus dem die Dialogteile stammen, hat Edgar Reitz zusammen mit Gerd Heidenreich verfasst.
Schirmer/Mosel. Mit einem Vorwort von Michael Krüger. 220 Seiten, 100 Filmbilder. Format: 26 x 30,5, gebunden. Deutsche Ausgabe." (Quelle) Voraussichtlicher Verkaufspreis: 49,80 Euro. [16.07.2013]

"Das zweite Buch, das vom hoch rennomierten Verlag SCHIRMER/MOSEL herausgegeben wird, ist ein Leckerbissen, wie es keinen vergleichbaren in der Filmgeschichte gibt. Das großformatige Buch enthält auf ca. 220 Seiten wunderschöne Bilder, die haargenau den Kameraeinstellungen entsprechen und die einmalige Bildgestaltungskunst von Gernot Roll dokumentieren. Drei Essays über den Film und seine gedanklichen Hintergründe ergänzen das Buch - und ich kann verraten, dass der Einleitungs-Essay von Michael Krüger zum Schönsten gehört, das je über meine Arbeit geschrieben wurde. Wenn alles gut geht, gibt es auch dieses Buch schon zur Premiere."

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05.10.2012

Update
23.12.2012

SWR ehrt Edgar Reitz anlässlich seines 80. Geburtstags
Zum 80. Geburtstag von Edgar Reitz am 1. November sendet das SWR-Fernsehen in der Reihe "Bekannt im Land" ein dreißigminütiges Porträt. Sendetermine: 28.10., 18.45 Uhr, 29.10., 9.55 Uhr, und 1.11., 19.15 Uhr.
Außerdem findet am Freitag, 30.11., in Mainz eine Galaveranstaltung zu Ehren von Edgar Reitz statt, Ausschnitte daraus werden am Tag darauf im SWR2-Radio gesendet.
Weitere Informationen zum  Programm auf den Seiten des SWR.

Presseschau (wird weiter ergänzt): Wiesbadener Tagblatt/Allgemeine Zeitung, Landesregierung RP

Die SWR-Landesschau RP berichtete in ihrer Sendung vom 3.12. über den Abend - zur SWR-Mediathek (Bericht bei 4:42 min)

Souvenir vom Freitagabend: Salome Kammer, Edgar Reitz, Anke Sevenich, Henry Arnold, Jan Harlan, Marita Breuer, Moderator Thomas Koch, Rüdiger Safranski, Kurt Beck.

Klicken Sie auf die Miniaturen, um zu den folgenden Bildern eine größere Ansicht zu erhalten:
Edgar Reitz und Kurt Beck bei der Enthüllung der von Prof. Thomas Duttenhoefer geschaffenen Büste von E. R. Henry Arnold und Marita Breuer rezitierten Lyrik zu den Themen Heimat und Zeit, sowie Biographisches über E. R. Einer der Höhepunkte des Abends: Jan Harlan, einst Assistent von Stanley Kubrick, über seine und Kubricks HEIMAT-Begeisterung Michael Riessler spielt Jakobs Thema zu beeindruckenden Standbildern aus "Die andere Heimat" Die Musiker Rudi Spring (Klavier), Maria Reiter (Akkordeon), Michael Riessler (Saxophon) und Brigitte Schreiner (Querflöte) mit Salome Kammer (Gesang). Moderator Thomas Koch im Gespräch mit Edgar Reitz.
Blick in das Publikum: in er ersten Reihe Henry Arnold, Marita Breuer, Rüdiger Safranski (4), Jan Harlan (6). IN Reihe 3 zu erkennen: E. R. und Kurt Beck. Der Gefeierte: standing ovations für Edgar Reitz. beim Empfang des Ministerpräsidenten im Foyer: viele bekannte Gesichter ... Edgar Reitz mit Mitarbeiterinnen Anke Sevenich, Henry  Arnold, Karin Rasenack Marita Breuer und Henry Arnold

24.05.2012

Update
20.10.2012

Neuerscheinung: "Film-Konzepte: Edgar Reitz"
In der Reihe "Film-Konzepte" der Edition Text und Kritik wird am 25. Oktober dieses Jahres ein Band über Edgar Reitz erscheinen. Das Heft mit Nr. 28 der Reihe wird etwa 100 Seiten umfassen und unter ISBN 978-3-86916-206-5 für 20 € zu haben sein. Es enthält Beiträge von Matthias Bauer, Gert Heidenreich, Michelle Koch, Thomas Koebner und Karl Prümm.

"Von den jungen Filmemachern, die 1962 das Oberhausener Manifest unterschrieben, mit dem sie einen neuen deutschen Film und die Abkehr vom alten Kommerzbetrieb forderten, gehört Edgar Reitz zu den wenigen, die sich in der Praxis behaupten und neue Maßstäbe setzen konnten.
Zusammen mit Alexander Kluge feierte Edgar Reitz mit »Abschied von gestern« (1966) den bedeutendsten künstlerischen Erfolg der 1960er Jahre. Sein weiteres Frühwerk, darunter Filme wie »Mahlzeiten«, »Die Reise nach Wien« oder »Stunde Null«, konnte vor wenigen Jahren durch restaurierte Fassungen auf DVD wiederentdeckt werden. Die »Heimat-Zyklen« mit ihren 54 Stunden Spieldauer bescherten Reitz weltweit breite Anerkennung. Nach langer Pause inszenierte er in diesem Jahr, in dem er am 1. November seinen 80. Geburtstag feiert, einen Kinofilm in deutsch-französischer Koproduktion: »Die andere Heimat«, eine Leinwand-Erzählung, die um die Mitte des 19. Jahrhunderts spielt und erneut das unerschöpfliche Thema von Menschen behandelt, deren Lebenslauf dadurch bestimmt wird, dass sie da bleiben, wohin man sie gesetzt hat, und von Menschen, die weggehen. Das Heft enthält unter anderem auch Beiträge von Weggenossen, die sich mit beharrlichem Interesse der Arbeit des großen deutschen Filmemachers widmen." (Quelle: www.etk-muenchen.de)

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04.08.2012

Hunsrücker Platt Amtssprache in Brasilien
Der Trierische Volksfreund berichtet darüber, dass in Brasilien Hunsrücker Platt teilweise als zweite Amtssprache anerkannt und in Schulen gelehrt wird. Beim "Riograndenser Hunsrückisch" handelt es sich um einen Dialekt, der sich aus Teilen des um Morbach, Idar-Oberstein, Rheinböllen, Simmern und Kastellaun gesprochenen "Hunsrücker Platts" zusammensetzt, der sich aber durch die Dominanz der portugiesischen Sprache immer weiter vom originalen Hunsrücker Platt immer weiter entfernt hat.

16.03.2012 Erinnerungen an den Dreh von HEIMAT
In der Rhein-Zeitung erinnern sich Hunsrücker Bürger/innen an die Dreharbeiten zur ersten HEIMAT Anfang der 80er Jahre.
17.06.2011

Update
04.03.2012

Premiere der SWR-Dokumentation Stadt-Land-Flucht
Im Simmerner Schloss findet am kommenden Mittwoch, 22.6., vor geladenen Gästen die Premiere der Dokumentation 'Stadt-Land-Flucht. Die Jungen gehen, die Alten bleiben' von Monika Kirschner statt.
Der 45-minütige Beitrag aus der Reihe "betrifft" wird am 29.6. um 20.15 Uhr im SWR ausgestrahlt, Wiederholungen folgen am 30.6. um 8.15 Uhr auf EinsExtra und 1.7., 14.15 Uhr auf Phoenix.
"Ein Schreckgespenst geht um im Westen der Republik. Die einen nennen es verharmlosend „demografischer Wandel“, die anderen umschreiben es klarer mit dem Begriff der Landflucht. Jetzt zeigt dieses Phänomen sein konkretes Gesicht: Häuser verfallen, Schulen werden geschlossen, die dörfliche Infrastruktur bricht zusammen. Zuerst sind die kleinen Dörfer in peripheren Lagen dran. Doch längst hat der Verlust an Menschen auch die Mittelstädte erreicht. Einige von ihnen kämpfen mit dem Mut der Verzweiflung gegen den Verlust ihrer Heimat, denn sie wissen, was einmal weg ist, ist für immer verloren. Der Film „Stadt - Land - Flucht „ begibt sich auf eine Spurensuche, ergründet die Folgen des demografischen Wandels, der unser Land nachhaltig und dramatisch verändern wird. Holt sich die Natur den ländlichen Raum zurück?
Ein Film von Monika Kirschner, Kamera: Ernst Krell · Ton: Franz Hangauer · Schnitt: Tim Greiner · Redaktion: Achim Streit, SWR, Eine Produktion des SWR Fernsehen" (Text von der Einladungskarte des SWR zur Premiere in Simmern)

Update 04.03.201: Die Reportage kann auch in der ARD-Mediathek angesehen werden.

30.12.2010

Update 14.08.2011

Presseschau

Im Schwäbischen Tagblatt finden Sie mit Datum von Vorgestern (28.12.) ein ausführliches Interview mit Edgar Reitz.

Auch die Südwestpresse (SWP) bringt ein ausführliches Interview mit Edgar Reitz.

Die RHZ berichtet mit gestrigem Datum (30.12.) unter dem Titel „Jed Schauer war en Puff“ (übersetzt: jede Scheune war ein Bordell) über die schlüpfrige Vergangenheit des kleinen Ortes Lautzenhausen zu Zeiten der Hahn Airbase, die Kulturwissenschaftlerin Anja S. im Rahmen ihrer Magistraarbeit untersucht und zu einem Buch mit dem eben zitierten Titel verarbeitet hat. Übrigens, selbst noch heute finden Sie in "Lautze" einige Spuren dieser Vergangenheit.
Update 14.08.2011: Das Buch ist für 18,99 Euro bei bod erhältlich.

Der Trierer Volksfreund berichtet über Johannes Metzdorf-Schmidthüsen, Darsteller des Pieritz in HEIMAT.

Die AZ berichtet über einen vorweihnachtlichen Abend mit Marita Breuer u. a. (Danke an G. Endres für den Hinweis!)

Der Tagesspiegel veröffentlicht anlässlich der heutigen (15.1.) Premiere der "Exercises du silence" im Berlinner Schillertheater ein ausführliches Interview mit Salome Kammer.

Der Münchener Merkur berichtet darüber, dass die Münchner Monacensia - Literaturarchiv und Bibliothek den Nachlass von Jörg Hube als Schenkung übernommen hat.

In der Badischen Zeitung ist ein interessantes Interview zum Begriff Heimat mit dem Medienwissenschaftler Heiner Behring zu lesen.

13.10.2010 Neue CD mit Salome Kammer
Bei der Einspielung der Stücke Die Auswanderer/Verklärte Nacht von Oskar Fried (1871-1941) war Salome Kammer als Sprechstimme beteiligt. Hörproben finden Sie z. B. auf der Produktseite von jpc.
12.10.2010 Neuauflage von "Wege in die HEIMAT" erschienen
Die Broschüre "Wege in die HEIMAT", die die wichtigsten Drehorte von HEIMAT und HEIMAT 3 beschreibt, ist (nachdem die erste Auflage von 2004 aus rechtlichen Gründen nicht weiter verbreitet werden durfte) in einer neuen Auflage erschienen. Sie können das Dokument auf den Seiten der Hunsrücktouristik kostenlos herunterladen. Diese zweite Auflage ist ausschließlich digital erhältlich.
(Abb.: links 1. Auflage 2004, privat, rechts 2. Auflage 2009, hunsruecktouristik.de)
21.05.2010 Der SWR hat am 30.4. in der Sendung "hierzuland" eine interessante Reportage über den Ort Schlierschied gesendet. Das Video finden Sie online auf den Seiten des SWR.
13.04.2010 In der kürzlich vom Deutschen Kulturrat herausgegebenen Studie "Der WDR als Kulturakteur. Anspruch, Erwartung, Wirklichkeit" findet sich auf den Seiten 408-412 unter dem Titel „Der WDR hat seine Rolle im Deutschen Film sehr verändert“ ein von Stefanie Ernst mit Edgar Reitz geführtes Interview, in dem er sich gewohnt kritisch mit dem kulturellen Auftrag des öffentlich rechtlichen Fernsehens und den sich im Lauf der Zeit gewandelten Strategien auseinandersetzt, ihn zu erfüllen: www.kulturrat.de/wdr.pdf. Zitat: "... das öffentlich rechtliche Fernsehen [verliert] von Jahr zu Jahr immer mehr die Intelligenz als Publikum."
Die Studie kann auch gedruckt unter der ISBN 978-3-934868-22-9 zum Preis von 24,99 € im Buchhandel bezogen werden.
16.09.2009

Dem 25jährigen Sendejubiläum hat der wdr am 16.9. eine Sendung aus der Reihe "Stichtag" gewidmet. Auch der Deutschlandfunk erinnert in seiner Rubrik Kalenderblatt an diesen Meilenstein der Fernsehgeschichte. Ein Interview mit ER finden Sie auf der Website der Deutschen Welle.

21.09.2009

letztes Update
29.09.2009

Einen kurzen Bericht zur Edgar Reitz Filmwoche in Mainz mit einer kleinen Bildergalerie finden Sie ab sofort hier.

28.08.2009 Interview mit Edgar Reitz
Ein aktuelles Interview mit Edgar Reitz finden Sie auf den Seiten der Deutschen Welle veröffentlicht. Einen Bericht zum 25-jährigen Jubiläum von HEIMAT finden Sie hier.

 

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