Preise und Auszeichnungen für Edgar Reitz - eine Zusammenschau der vergangenen Jahre

Datum / Quelle

Inhalt

21.09.2014
J. Prinz
G. Endres
Edgar Reitz erhält Gildepreis der Kinobetreiber
Auf der Filmkunstmesse in Leipzig wurde Edgar Reitz  von den Kinobetreibern für "Die andere Heimat" als bestem Film ausgezeichnet. Auf dem Bild sind außerdem Wim Wenders, geehrt für die Doku "Das Salz der Erde", der ehemalige Kulturstaatsminister Bernd Naumann (Ehrenpreis), sowie Ursula Monn zu sehen, sie nahm dem Preis für den besten Kinderfilm "Rico, Oscar und die Tieferschatten" entgegen.
Presseecho: Die Welt.
09.05.2014

letztes Update
14.05.2014
Deutscher Filmpreis 2014 - "Die andere Heimat" gewinnt in drei Kategorien

In Berlin wurde "Die andere Heimat" soeben (9.5., 22 Uhr) in folgenden Kategorien mit dem Deutschen Filmpreis, der Lola, ausgezeichnet:
Bester Film 2014 (FIlmpreis in Gold)
Edgar Reitz: Bester Regisseur
Edgar Reitz und Gert Heidenreich: Bestes Drehbuch
(hier die offizielle Übersicht der Deutschen FIlmakademie über die Preisträger)
Herzlichen Glückwunsch an Edgar Reitz und sein Team, heute ist ein Festtag für den deutschen Film und das Qualitätskino! "Kunst vor Kommerz" (Die Welt)
Öffnen sie eine Flasche guten Wein und stoßen Sie auf diesen großen Erfolg an.

In seiner Dankesrede zur Verleihung der Lola für die Beste Regie zeigte sich Edgar Reitz sichtlich bewegt, "das ist das Schönste, was passieren konnte". Er dankte vor allem seiner Frau, langjährigen Hauptdarstellerin und nun Regieassistentin Salome Kammer für ihren zuverlässigen, unermüdlichen Einsatz: "Sie war immer da!".
Produzent Christian Reitz betonte in seiner Dankesrede für die Auszeichnung als bester Film die Mittelbindung der mit dne Preisen verbundenen Dotierungen und ließ so die Hoffnung auf weitere Projekte aufkeimen.
Bis zum 16.5. ist die Aufzeichnung der Gala auch in der Mediathek des Ersten zu sehen.

Das Presseecho (Auswahl): Handelsblatt.de (dpa-Meldung), rbb.de, Deutsche Welle, SWR.de, spiegel.de, n-tv.de (dpa), tagesspiegel.de, deutschlandradio kultur, business-panorama.de (AFP), Zollern-Alb-Kurier, heute.de, cinefacts.de, hier ein O-Ton des Morbacher Bürgermiesters Hackethal auf SWR.de. in English : screendaily.com, dw.de.

Das Film-Theater Bad Freienwalde zeigt fünf der prämierten Filme im Rahmen des Lola-Festival 2014 vom 16.-18.5. "Die andere Heimat" wird als Höhepunkt am 18.5. um 19 Uhr gezeigt, im Anschluss ein Podiumsgespräch von Prof. Eberhard Görner mit einem an der Produktion Beteiligten, mglw. Edgar Reitz. Auch beim 10. Festival des deutschen FIlms in Ludwigshafen wird Edgar Reitz DaH am 29.6. vorstellen. Hier dazu noch ein Vorbericht auf morgenweb.de.
Weiter Kinos, in denen DaH nun aufgrund des Erfolgs möglicherweise wieder gezeigt werden wird, finden Sie mithilfe des Kino-Finders unter kino-zeit.de.
21.02.2014 Leser des Kino-Magazins "epd Film" wählen "Die andere Heimat" zum Film des Jahres
Neben der Kritikerauszeichnung erhielt Edgar Reitz für DaH auf der Berlinale auch einen Publikumspreis: Wie die RHZ mit Datum von gestern berichtet, haben die Leser/innen des Kino-Magazins epd Film "Die andere Heimat" zum besten Film des Jahres gekürt. Der Preis, dotiert mit einer Uhr des Herstellers Nomos Glashütte, wurde in der vergangenen Woche beim Berlinale-Empfang des Landes Hessen überreicht. Das Bild zeigt Edgar Reitz mit dem hessischen Wirtschaftsminister Boris Rhein und epd Film Chefredakteur Rudolf Worschech. (Foto: Barbarella/Oliver Walterscheid, entnommen epd Filmdienst Nr. 3/2014, S 5).
19.02.2014
Update 14.03.2014
Ehrenpreis des Filmfestivals Türkei/Deutschland für Edgar Reitz
In Nürnberg wird am 22.3. der Ehrenpreis des 19. Filmfetivals Türkei/Deutschland an Edgar Reitz verliehen. Reitz "soll mit insbesondere für sein Schaffen im Zusammenhang mit seiner 60-stündigen Filmtrilogie "Heimat" gewürdigt werden, heißt es in einer Mitteilung der Festivalleitung. Reitz sei ein außerordentlicher deutscher Filmemacher, der 'mit fast schon heroischer Sturheit seinen künstlerischen und menschlichen Prinzipien treu blieb'." (Quelle: br.de)
Update 14.03.2014: Gestern Abend wurde der Preis verliehen. "Reitz sagte in seiner Dankesrede über die Möglichkeiten von echter Verständigung: 'Der eigentliche Weg führt nicht von mir zu dir, sondern nach innen. In dem Moment, in dem wir uns selbst verstehen, werden wir verständlich. (...) Ich erzähle meine Geschichte, du erzählst deine Geschichte - so geht's weiter.'" (Quelle: dpa-Meldung auf t-online.de)
11.02.2014 Preis der Deutschen Filmkritik: "Die andere Heimat" bester Film des Jahres 2013!

Gestern Abend wurde im Rahmen der Berlinale der Preis der Deutschen Filmkritik verliehen. Die andere Heimat war in sechs Kategorien nominiert (siehe Eintrag vom 13.1. auf dieser Seite).
Schließlich konnte der Film in zwei Kategorien den Preis gewinnen: DaH wurde als bester Film des Jahres 2013 ausgezeichnet, und zudem Gernot Roll für die beste Kameraarbeit. Die beiden ebenfalls nominierten Hauptdarsteller Jan Dieter Schneider und Antonia Bill gingen leider leer aus, allerdings darf doch bereits die Nominierung als eine große Ehre und Würdigung angesehen werden.

In der Begründung der Jury heißt es:
"Dem Regisseur ist es mit seinem Film gelungen, eine historische Epoche ganz nah an unsere Gegenwart heranzuholen. Wir fühlen in diesem Epos mit den Protagonisten im Hunsrück des neunzehnten Jahrhunderts, als wären sie unsere Zeitgenossen. Der Film verbindet visuelle Klarheit, erzählerische Dichte und epische Breite in einer Weise, die im deutschen Kino einmalig ist." (Quelle: vdfk Pressedossier)

Auf der Seite des Verbandes der Deutschen Filmkritik ist eine Pressemitteilung sowie ein ausführliches Pressedossier zu finden, darin enthalten auch die Urteilsbegründungen.

Bilder von der Preisverleihung: (c) Henriette Olbrisch; Bild 1 zeigt Moderator Burghart Klaußner mit Edgar Reitz und Filmkritiker und Jurymitglied Rüdiger Suchsland; das zweite Gernot Roll (r.) mit Verbands- und Jurymitglied Ralf Schenk (Vorstandsmitglied der DEFA-Stiftung). Herzlichen Dank an die VDFK für die Bereitstellung der bilder.

18.01.2014 Bayerische Filmpreise für "Die andere Heimat"
Am Mittwoch, 15.01.2014, wurde im Prinzregententheater in München der Bayerische Filmpreis verliehen. Der mit 200000 € dotierte Produzentenpreis ging die Edgar Reitz Filmproduktion (Edgar und Christian Reitz), zudem erhielten Edgar Reitz und Gert Heidenreich den Preis für das beste Drehbuch zuerkannt. (Quelle: focus.de)
Ein TV-Bericht des Bayerischen Fernsehens (gesendet gestern um 19 Uhr im Bayerischen Fernsehen) ist in der dortigen Mediathek zu sehen, mit DaH befassen sich folgende Passagen: 52`00 bis 59'01 (Drehbuch) und 109`30'' bis 122'55'' (Produktion).
dpa-Bericht auf focus.de
18.01.2014 Bayerische Filmpreise für "Die andere Heimat"
Am Mittwoch wurde im Prinzregententheater in München der Bayerische Filmpreis verliehen. Der mit 200000 € dotierte Produzentenpreis ging die Edgar Reitz Filmproduktion (Edgar und Christian Reitz), zudem erhielten Edgar Reitz und Gert Heidenreich den Preis für das beste Drehbuch zuerkannt. (Quelle: focus.de)
Ein TV-Bericht des Bayerischen Fernsehens (gesendet gestern um 19 Uhr im Bayerischen Fernsehen) ist in der dortigen Mediathek zu sehen, mit DaH befassen sich folgende Passagen: 52`00 bis 59'01 (Drehbuch) und 109`30'' bis 122'55'' (Produktion).
dpa-Bericht auf focus.de
25.10.2013
Blickpunkt:Film
Hans-Vogt-Filmpreis für Edgar Reitz
"Im Rahmen der Hofer Filmtage wurde Edgar Reitz mit dem erstmals vergebenen Hans-Vogt-Filmpreis der Stadt Rehau und der Sparkasse Hochfranken ausgezeichnet. "Die andere Heimat - Chronik einer Sehnsucht Clip" des renommierten deutschen Filmemachers läuft gerade in den deutschen Kinos, die Dokumentation über ihn und sein Werk, "Making of Heimat", im Programm des fränkischen Festivals.
Mit dem neuen Filmpreis der Stadt Rehau soll an den Rehauer Tüftler Hans Vogt erinnert werden, der zu den Erfindern des Tonfilms zählt. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert."
Bericht auf TVO (TV Oberfranken) vom 24.10.
13.09.2013
Update 06.11.2013
"Ehrenbiber" für Edgar Reitz
Im Rahmen der 35. Biberacher Filmfestspiele wurde Edgar Reitz am 3.11. für seine Verdienste um den deutschen Film mit dem "Ehrenbiber" ausgezeichnet (Vorab-Information der Schwäbischen Zeitung, 11.09.2013).
Weitere Berichte auf SWR.de und Berliner Morgenpost (dpa).
Ausführlicher Bericht über die Verleihung der Biber auf regie.de (6.11.2013).
16.11.2012 Bundespräsident Joachim Gauck ehrt Edgar Reitz
Wie bereits am 11.11. auf dieser Seite angekündigt hat Bundespräsident Joachim Gauck Edgar Reitz am gestrigen Donnerstag mit einer Soiree im Schloss Bellevue, Berlin, anlässlich seines 80sten Geburtstages geehrt. Die Festrede ist nun auf den Seiten des Bundespräsidialamtes abrufbar (und auch als pdf zum Herunterladen verfügbar). Sie enthält auch Informationen zum Rahmenprogramm der Veranstaltung.
10.12.2010
E. R.

Update
21.12.2010

Erneut hohe Auszeichnung für Edgar Reitz

Direkt aus München erreicht mich soeben folgende Pressemitteilung:
Der französische Kulturminister Fréderic Mitterrand hat den deutschen Filmemacher Edgar Reitz zum „Officier de l'ordre des arts et des Lettres” ernannt. Die Kathegorie „Officier” entspricht dem Rang des Großen Bundesverdienstkreuzes. Der Orden wird an Persönlichkeiten verliehen, „die sich durch ihr Schaffen im künstlerischen oder literarischen Bereich oder durch ihren Beitrag zur Ausstrahlung der Künste und der Literatur in Frankreich und in der Welt ausgezeichnet haben.“  Als „officiers” wurden in der Vergangenheit u. a. Künstler wie Alfred Hitchcock, Paricia Highsmith, Jeanne Moreau, Esa-Pekka Salonen, Bruce Willis, Galina Pawlowna Wischnewskaja, Bruno Ganz und Wolfgang Rihm ausgezeichnet. Die Übergabe der Insignien des Ordens an Edgar Reitz erfolgt am 15. Dezember 2010 durch den französischen Generalkonsul in München.

Auf der Seite des Französischen Konsulats sind nun auch Bilder von der Verleihung am Mittwoch zu sehen.

Update 21.12.: Auf der Homepage von Edgar Reitz finden Sie die Laudatio.

11.05.2010

Edgar Reitz erhält Ehren-Stern auf dem "Boulevard der Stars"
Wie die BOULEVARD DER STARS Gemeinnützige GmbH heute in Berlin auf einer Pressekonferenz mitteilte, gehört Edgar Reitz zu den ersten vierzig deutschen Filmschaffenden, die einen Ehren-Stern auf dem "Boulevard der Stars" am Potsdamer Platz in Berlin erhalten werden.
Jury-Mitglied Hans Helmut Prinzler unterstrich: “Film ist eine Gemeinschaftsleistung – Teamwork von vielen Kreativen in den verschiedenen Gewerken. Der Jury war es wichtig, in dieser Bandbreite herausragende Leistungen deutlich zu machen und gleichzeitig in eine historische Dimension zu setzen: Von den Anfängen mit dem deutschen Erfinder des Kinos, Max Skladanowsky, dem legendären „Metropolis“-Regisseur Fritz Lang und dem Stummfilm-Star Asta Nielsen über Legenden wie Ruth Leuwerik und Artur Brauner bis hin zu Corinna Harfouch und Götz George - Stars, die in beidem brillieren, Kino und Fernsehen.“
Georgia Tornow, die Geschäftsführerin der für die Umsetzung des Projektes gegründeten Gemeinnützigen GmbH, konnte jetzt auch das präzise Eröffnungsdatum nennen: „Am 10. September wird der BOULEVARD DER STARS feierlich eingeweiht  – die Vorbereitungen hierzu laufen auf allen Ebenen: Die Architekten und Planer arbeiten stramm auf den Baubeginn hin, die Gemeinnützige GmbH führt intensive Gespräche mit Unterstützern und Sponsoren, die Nachbarn am Potsdamer Platz freuen sich auf die neue Attraktion. Die Eröffnung wird glanzvoll sein - und dann gehört der BOULEVARD DER STARS den Berlinern und ihren Besuchern!“
Download: Liste der 40 Star-Namen für die Eröffnung des BOULEVARD DER STARS
Link: Homepage Boulevard der Stars, Berlin
Herzlichen Glückwunsch!
09.12.2009
eig. Rech.
"Die Welt" kürt "Edgar Reitz - Das Frühwerk" zu einer der zwanzig besten DVDs 2009
Dazu heißt es auf der Internetseite der Wochenzeitung: Der "Heimat"-Weltruhm ist ein zweischneidiges Schwert, denn er verdeckt die 20 Filmemacherjahre davor - darunter noch heute Sehenswertes wie das Experiment "Geschwindigkeit", den Frauenmonsterfilm "Mahlzeiten" und die Nazialltagskomödie "Die Reise nach Wien".
30.09.2009

Update
02.11.2009
Edgar Reitz

Edgar Reitz erhält Kulturgroschen 2009
Wie bereits Ende des vergangenen Jahres auf dieser Seite angekündigt, wird Edgar Reitz heute in Berlin den Kulturgroschen des Deutschen Kulturrats ausgezeichnet. Damit werde sein "herausragendes künstlerisches und kulturpolitisches Engagement" gewürdigt, betonte die Spitzenorganisation der Bundeskulturverbände. Die Laudatio bei der Preisverleihung im Max-Liebermann-Haus am Brandenburger Tor hält der Schriftsteller und Schiller-Biograf Rüdiger Safranski.

Seit kurzem kann die sehr lesenswerte Laudatio des renommierten Philosophen und Autoren Rüdiger Safranski und die (ebenso lesenswerte) Dankrede von Edgar Reitz anlässlich der Verleihung des Kulturgroschen des deutschen Kulturrates auf der Homepage von Edgar Reitz abgerufen werden.

17.12.2008

Deutscher Kulturrat

Edgar Reitz erhält den "Kulturgroschen 2009"
Dies gab heute offiziell der Deutsche Kulturrat bekannt, der die Auszeichnung jährlich für kulturpolitisches und kulturelles Engagement verleiht:

Berlin, den 17.12.2008. Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, zeichnet den Filmemacher Prof. Dr. h.c. Edgar Reitz mit dem Kulturgroschen 2009 aus. Damit wird das herausragende künstlerische und kulturpolitische Engagement von Prof. Dr. h.c. Edgar Reitz gewürdigt. Der Kulturgroschen wird seit 1992 verliehen und ist die höchste Auszeichnung, die der Deutsche Kulturrat für kulturpolitisches und kulturelles Engagement verleiht.
Zusammen mit anderen Filmemachern trat Edgar Reitz Anfang der 60er Jahre mit dem Oberhausener Manifest unter dem Motto „Papas Kino ist tot“ für einen neuen Film ein. Der in der Nachfolge entstehende „Neue Deutsche Film“ veränderte die deutsche Filmlandschaft nachhaltig. Neben seiner Tätigkeit als Filmemacher ist Reitz als Hochschullehrer tätig.
In seiner Trilogie „Heimat“ (1980-2004) setzt sich Reitz mit der deutschen Geschichte am Beispiel einer Familie im Hunsrück auseinander. Reitz entwickelt dafür eine eigene Filmsprache. Seine Trilogie Heimat ist ein ausgezeichnetes Beispiel der künstlerischen Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte vom Ende des 1. Weltkriegs bis zur Jahrtausendwende.
Die Verleihung des Kulturgroschens findet am 30. September 2009 in Berlin statt.

01.12.2008

RHZ

Weitere Auszeichnung für Edgar Reitz
Mit seiner "Ehrenmedaille in Gold" zeichnete der Landkreis Birkenfeld (Hunsrück) den Autor und Regisseur der HEIMAT-Trilogie aus. Erstmals wurde die Medaille damit an eine Persönlichkeit verliehen, die weder im Kreis wohnt, noch dort ihren Arbeitsplatz hat.
Laut Landrat Axel Redmer habe sich Reitz allerdings in herausragender Weise um den Landkreis Birkenfeld verdient gemacht. Der 76-Jährige habe den durch "raue Natur, begrenzte Wirtschaftsentwicklung und kulturelles Umfeld alles andere als verwöhnten Menschen" im Landkreis mit seinen Filmen ein Stück Würde zurückgegeben.
"Kein anderer Filmschaffender - außer Alexander Kluge vielleicht" - decke ein ähnlich breites Tätigkeitsspektrum ab wie der Preisträger: "Wäre er Fußballer, würde er wahrscheinlich gleichzeitig vom Torwart bis zum linken Außenstürmer alle Funktionen übernehmen und gleichzeitig Trainer, Sportdirektor und Manager sein." Tatsächlich betätige er sich als Produzent, Drehbuchautor, Regisseur, Kameramann, Kinobetreiber, Vertreter von Berufsinteressen, Hochschullehrer, Institutsgründer, Juror, Lyriker, Erzähler sowie Verfasser von Schriften zur Filmtheorie, Filmästhetik und Fragen der Zukunft der Filmkunst. "Auch als Filmregisseur ist Edgar Reitz nicht auf ein Genre festzulegen", unterstrich Redmer: "Gleichermaßen drehte er Spiel-, Dokumentar- und Experimentalfilme, die fast ausnahmslos international beachtet und ausgezeichnet wurden." (Zitiert nach RHZ, 25.11.2008, S. 17)
01.12.2007

SWR RP

Edgar Reitz ist einer der "größten Rheinland-Pfälzer"
Bei der vom SWR initiierten Wahl der "100 größten Rheinland-Pfälzer" erzielte Edgar Reitz Platz 41. Da er selbst nicht bei der Life-Sendung in Mainz anwesend sein konnte, hielt Eva-Maria Schneider in gewohnt charmanter Art eine kleine Laudatio auf den Regisseur. Die ersten Plätze belegen Johannes Gutenberg (Erfinder des Buchdrucks), Fritz Walter (Spielführer der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft 1954) und Helmut Kohl (Bundeskanzler 1982-1998). Das komplette Ergebnis der Zuschauerwahl samt Portraits der Kandidaten finden Sie hier.
16.11.2007

Update 02.12.2007

Hans Abich Preis für Edgar Reitz
Am 24.11. wurde Edgar Reitz in Baden-Baden mit dem Hans Abich Preis geehrt. Der Preis zeichnet Filmemacher für besondere Verdienste aus. Mit der Heimat-Trilogie habe Reitz "Maßstäbe für die Möglichkeiten der Kontinuität im Medium Fernsehen gesetzt". Die vollständige Begründung der Jury finden Sie auf der Homepage von Edgar Reitz.
16.10.2007

Update
07.11.2007

welt online

Edgar Reitz erhält den Konrad-Wolf-Preis
Am 4. November, drei Tage nach seinem 75sten Geburtstag, wird Edgar Reitz in Berlin mit dem Konrad-Wolf-Preis geehrt. Der seit 1986 jährlich verliehene Preis der Berliner Akademie der Künste ist mit 5000 Euro dotiert und gilt der Würdigung herausragender künstlerischer Leistungen vornehmlich auf dem Gebiet der Darstellenden Kunst sowie der Film- und Medienkunst. Der Konrad-Wolf-Preis ist nach dem 1982 verstorbenen Defa-Filmregisseur und langjährigen Präsidenten der Akademie der Künste der DDR benannt. Zu den bisherigen Preisträgern gehören unter anderem Katharina Thalbach, Ken Loach, Christoph Marthaler, Volker Schlöndorff, Lars von Trier und Andres Veiel.
18.07.2007

www.ntwk.it

Italienischer Autorenfilmpreis für Edgar Reitz
"Im Rahmen des Internationalen Drehbuchpreises „Sergio Amidei“, der sich in diesem Jahr zum 27. Mal jährt und der vom 19. bis zu. 28. Juli in Gorizia (Görz) stattfinden wird, wird Edgar Reitz das „Premio all’Opera d’Autore“ („Autorenfilmpreis“) erhalten. Die Auszeichnung wird aufgrund seines umfangreichen  und wichtigen Filmschaffens sowie aufgrund eines kontinuierlichen Engagements auch hinsichtlich der Filmforschung, der Filmarchivierung und der Lehre in Deutschland und in Europa verliehen. Bekannt wurde Edgar Reitz vor allem wegen seines filmischen Epos Heimat, einer langen dreiteiligen Sage über die deutsche Geschichte von 1919 bis 1999. Die prestigevolle Auszeichnung wird denjenigen  Filmemachern verliehen, die sich als Autoren in der Filmkunst hervorgetan haben, vor allem im Bereich des Schreibens, des Drehbuchschreibens, der Narration, wodurch sie zu einer menschlichen und vollständigen  Erschließung der Kunst und des Lebens gelangen konnten.
Im  Rahmen der Preisverleihung wird Die zweite Heimat vollständig gezeigt, der zentrale Teil der Trilogie, der sich in den 60er Jahren abspielt. Die Filmvorführungen werden vom 23.  bis zum 28. Juli jeweils um 9:00 stattfinden. Am 27. Juli um 16:00, im Görzer Filmpalast, wird sowohl der Spielfilm Stunde Null (1976), der in mancherlei Hinsicht die Heimat-Trilogie antizipiert als auch vier Kurzfilme aus den 60er Jahren gezeigt."
(Übersetzung des Textes auf www.ntwk.it von Prof. Matteo Galli - herzlichen Dank!)
7.10.2006

Bundesverdienstkreuz für Edgar Reitz

Anlässlich des Tages der Deutschen Einheit erhielt Edgar Reitz am vergangenen Mittwoch für sein Lebenswerk aus der Hand von Bundespräsident Horst Köhler das GROßE VERDIENSTKREUZ des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Außer ihm wurden u. a. auch Wim Wenders, Bruno Ganz, Peter Scholl-Latour und Franz Beckenbauer geehrt (die vollständige Liste sehen Sie hier).

Die Begründung für die Verleihung im Wortlaut:

„Der außergewöhnliche Filmregisseur, vorbildliche Filmlehrer und visionäre Filmpolitiker hat in seiner kreativen und akademischen Praxis Wissenschaft, Kino und Fernsehen verbunden. Neben seinen mehr als 30 Filmen ist die HEIMAT-TRILOGIE zu einem einzigartigen und weltweit bewunderten Meilenstein der deutschen Filmgeschichte geworden. Dieser Chronik des 20. Jahrhunderts, die – ausgehend von „Schabbach“ im Hunsrück – eindrucksvoll das Thema Heimat in einer globalisierten Welt behandelt, gab er mit dem im vergangenen Monat in Venedig uraufgeführten vierten Teil „HEIMAT-FRAGMENTE, die Frauen“ einen bewegenden Abschluss.
Professor Dr. h. c. Edgar Reitz wird dafür mit dem

GROSSEN VERDIENSTKREUZ des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
ausgezeichnet.

Berlin, den 4. Oktober 2006
DER BUNDESPRÄSIDENT
Horst Köhler"

11.2.2006

Uni Mainz

Ehrendoktortitel für Edgar Reitz
In einer Pressemitteilung hat die Universität Mainz gestern bekannt gegeben, dass Edgar Reitz am 21.2.2006 die Ehrendoktorwürde der Johannes Gutenberg-Universität Mainz verliehen wird. In der Begründung heißt es:

"(...) Reitz ist einem breiten Publikum vor allem als Autor und Regisseur der drei großen "Heimat"-Zyklen bekannt, die die ARD seit 1984 wiederholt ausgestrahlt hat. "Er ist der Epiker Deutschlands im 20. Jahrhundert und der Jahrtausendwende schlechthin. Edgar Reitz hat das Wort Heimat von jenem rückwärts gewandten Odium befreit, das ihm aus der Blut-und-Boden-Ära des deutschen Faschismus anhaftete." (Peter W. Jansen)

Reitz, 1932 im Hunsrück geboren, hat mit dem erfundenen Dorf Schabbach einen populären Fixpunkt auf der geistigen Landkarte Deutschlands eingetragen. Dabei begann Reitz als Avantgardist seines Metiers, folgerichtig war er Mitglied der "Oberhausener Gruppe", die 1962 den jungen deutschen Film ausrief. Schon früh ein Mentor der Kinokunst, gründete er mit Alexander Kluge das Institut für Filmgestaltung an der seinerzeit für ihre Modernität berühmten Hochschule für Gestaltung in Ulm. 1995 begründete er das europäische Institut des Kinofilms EIKK in Karlsruhe. An der dortigen Hochschule für Gestaltung wirkt er zudem als Professor für Film.

Seine Film- und Fernseh-Produktionen haben zahlreiche Anerkennungen erhalten: Bundesfilmpreise, Adolf Grimme-Preise, Auszeichnungen bei den Internationalen Filmfestspielen in Venedig, ferner in Japan, Cannes, London und anderswo.

Edgar Reitz darf als herausragender Filmerzähler, als vorbildlicher Filmlehrer und überdies noch als visionärer Filmpolitiker gelten, der in seiner kreativen und akademischen Praxis Wissenschaft, Kino und Fernsehen 'versöhnt' hat. Die Verleihung der Ehrendoktorwürde an Edgar Reitz setzt ein Zeichen dafür, dass es möglich ist, eine Brücke zwischen Universität und Filmkunst, zwischen Gelehrten- und Künstlerrepublik zu schlagen."

Update 19.9.2005

13.12.2004

Mail von Th. Siegle (Stadt Weinsberg), 13.12.2004

Justinus-Kerner-Preis 2005 an Edgar Reitz für die HEIMAT-Trilogie

Wie bereits am 13.12.2004 auf dieser berichtet erhält Edgar Reitz den diesjährigen Justinus-Kerner-Preis der Stadt Weinsberg:
"Der Justinus-Kerner-Preis der Stadt Weinsberg wird im Jahre 2005 an den Filmproduzenten und Regisseur Edgar Reitz verliehen. Der Preis ist mit 5.000 EUR dotiert.
Dies hat der Gemeinderat der Stadt Weinsberg am 16. November 2004 auf Vorschlag des Preisgerichts beschlossen. Überreicht wird der Preis am 18. September 2005, dem Geburtstag Justinus Kerners, in der Hildthalle in Weinsberg.
Der Preis wurde im Jahre 1986 anlässlich des 200. Geburtstages des Weinsberger Arztes und Dichters Justinus Kerner (1786-1862) von der Stadt Weinsberg gestiftet. Er wird alle drei Jahre an Persönlichkeiten verliehen, die in Verbindung mit dem Lebenswerk Kerners oder in seinem Sinne auf den Gebieten der Literatur, der Medizin oder der Heimat- und Denkmalpflege Herausragendes geleistet haben." (Pressemitteilung der Stadt Weinsberg vom 10.12.2004)

Die Preisverleihung fand am Samstag, 17.9., in Weinsberg statt. Im Portal stimme.de finden Sie einen Bericht über die Preisverleihung.

12.8.2005

Update 9.9.2005

SWR-Pressemitteilung, 11.8.2005

Berliner Morgenpost, 8.9.2005

Robert Geisendörfer Preis für Edgar Reitz

"Baden-Baden (ots) - Der Sonderpreis der Jury des Robert Geisendörfer Preises geht im Jahr 2005 an Edgar Reitz, den Schöpfer des Fernseh-Epos „Heimat“. Die letzte Staffel der großen TV-Trilogie, eine ARD-Koproduktion unter der Federführung des Südwestrundfunks (SWR), war zum Jahreswechsel 2004/05 unter großer öffentlicher Beachtung im Ersten ausgestrahlt worden. Mit dem Sonderpreis ehrt die Jury des Robert Geisendörfer Preises den außerordentlichen Beitrag, den Edgar Reitz mit seiner „Heimat“-Chronik für das deutsche Fernsehen geleistet hat. Diese Chronik, so die Begründung der Jury „ist in ihrer erzählerischen Bedeutung für die Bundesrepublik und das Fernsehen bis heute unerreicht.“ Mit großer Gestaltungskraft und emotionaler Eindringlichkeit vermöge Edgar Reitz über den Wandel der Epochen zu berichten, was ihn als großen Erzähler des deutschen Fernsehens ausweise.

Edgar Reitz, der mit dem fiktiven Ort Schabbach in der ersten „Heimat“ den Hunsrück in der Filmgeschichte verankerte und in der „Zweiten Heimat“ von München aus Jugend und Aufbruch der Nachkriegsgeneration entfaltete, kehrte mit dem aktuellsten Teil, der „Chronik einer Zeitenwende“, an den Rhein zurück. Dort untersuchte er, was Heimat für die Nachwendezeit sein kann. (...)

Der Robert Geisendörfer Preis, der Medienpreis der Evangelischen Kirche, zeichnet jährlich sechs herausragende Hörfunk- und Fernsehproduktionen in drei Kategorien aus. Darüber hinaus hat die Jury die Möglichkeit, einen undotierten Sonderpreis für exemplarische publizistische oder künstlerische Leistungen zu vergeben, mit dem Persönlichkeiten gewürdigt werden, die das Programm in herausragender Weise geprägt haben. Die 22. Verleihung des Medienpreises der Evangelischen Kirche findet am 5. September in Berlin statt."

Die Begründung der Jury finden Sie unter http://www.gep.de/geisendoerferpreis/preisverleihung06.html.

Eine ausführliche Würdigung finden Sie auch in der SWR-Pressemappe.

Laudator Karl Prümm, Professor für Medienwissenschaft an der Philipps-Universität Marburg, wird in der Berliner Morgenpost wie folgt zitiert: ""Heimat' ist der lebendige Beweis für ein anderes, ein mitreißendes und beglückendes Erzählfernsehen. Es gibt keine anderen Texte, Filme oder Bilderzyklen, die so entschieden den Anspruch erheben, eine Chronik des 20., des von den Deutschen so unheilvoll geprägten Jahrhunderts, zu sein."

Die vollständige Laudatio finden Sie unter
http://www.gep.de/geisendoerferpreis/preisverleihung07c.html.

29.7.2005

moz.de, 28.7.2005

Edgar Reitz in die Jury der Filmfestspiele von Venedig berufen
Wie die Märkische Oderzeitung (moz) mit Datum von gestern berichtet, wird Edgar Reitz in diesem Jahr Mitglied der Jury der Biennale in Venedig sein. Reitz selbst gewann in Venedig mit HEIMAT 1984 den Preis der internationalen Filmkritik, mit DZH 1992 den Spezialpreis der Jury.
15.3.2005 Edgar Reitz zum Botschafter für die WM 2006 berufen
Neben anderen Prominenten aus Sport, Unterhaltung und Politik ist Edgar Reitz gestern von Ministerpräsident Kurt Beck als einer von 12 Botschaftern des Landes Rheinland-Pfalz für die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland vorgestellt worden.
4.12.2004

Archiv
11.11.2004

"Master of Cinema"-Laudatio online
Am 21.11. wurde Edgar Reitz im Rahmen des Filmfestival Mannheim/Heidelberg die Auszeichnung "Master of Cinema" für sein Lebenswerk verliehen. Die Laudatio von Michael Kötz ist nun auf den Seiten von 3sat abrufbar.