Diese Seite ist dem Gedenken an die Verstorbenen aus der HEIMAT-Familie gewidmet. Mögen sie in Frieden ruhen.

 

 

 

04.06.2015 Angela Skrimshire (1936-2015)

In Oban (Schottland) ist am Montagabend, 1.6., im Alter von 78 Jahren Angela Skrimshire verstorben. Wenn es eine Seele unserer Heimat-Gemeinde gab, dann war es Angela. Der Tiefgang, mit dem sie die Filme von Edgar Reitz wahrgenommen und kommentiert hat, ihre Präsenz in unseren Diskussionen aber auch immer wieder bei Veranstaltungen hier in Deutschland, zuletzt bei der Premiere von Die andere Heimat in Simmern im September 2013, sind unvergleichlich. Sie war ein sehr sensibler, fürsorglicher, interessierter und engagierter Mensch, wir alle werden sie nie vergessen. Angela, ruhe in Frieden. Du wirst uns sehr fehlen. Bless you.
Thomas Hönemann


Auch Edgar Reitz äußerte sich in einer persönlichen E-Mail sehr betroffen: "Angela war eine der erstaunlichsten Erscheinungen unter allen Freunden und Fans meiner Filme und ihre Anwesenheit bei Premieren, Festveranstaltungen und HEIMAT-meetings habe ich immer als Auszeichnung empfunden. Angelas Schriften und Analysen meiner Filme, besonders des Films Cardillac, werden mir immer wichtig bleiben."


Angela wird am 23. Juni auf der Insel Colonsay begraben werden. Weitere Informationen dazu könnt ihr/können Sie gern bei mir (Th. H.) erfragen.


Hier Angelas Essays über die Filme von Edgar Reitz (die von Edgar Reitz erwähnte Analyse von Cardillac ist in "Impressions of Edgar Reitz' Das Frühwerk" enthalten) zum download:

'HEIMAT’ OF MEMORY, IMAGINATION AND CHOICE: An appreciation of Edgar Reitz’ Heimat films (Revised Version Feb 2012, pdf, 1,41 MB)

Impressions of Edgar Reitz’ Das Frühwerk by Angela Skrimshire, July (revised Nov.) 2009 (pdf, 0,6 MB)

Review of HEIMAT-Fragmente - Die Frauen (pdf, 0,5 MB)

Reflections on Die andere Heimat, October 2013 (pdf, 0,4 MB)


Reiner Rustema, das HEIMAT-Urgestein im Netz, hat Angela zu Ehren einen "Letter from the internet" eingerichtet, der auf ihrer Beerdigung verlesen werden soll und zu dem jeder von Euch/Ihnen beitragn kann: https://etherpad.net/p/xmvPYFe2Ub.

Angela wurde am Diesntag, 23.6., in Ihrer zweiten Heimat, der schottischen Hebrideninsel Colonsay, begraben. Herr, gib ihr deinen Frieden. Amen.

 

17.04.2015

Helma Hammen
Eine traurige Nachricht: Im Hunsrück ist am 14.4. Reinhard Paulus, der "Unkel" in DaH, verstorben.

 

04.01.2014 Eva Zeidler ist tot
Im Alter von 85 Jahren ist am vergangenen Montag, 30.12.13, in Heusenstamm nach langer, schwerer Krankheit Eva Zeidler verstorben, die in "Die andere Heimat" die Rolle der "Groß" spielte. Jeder, der den Film gesehen hat, wird sie aufgrund ihrer authentischen und einfühlsamen Darstellung in guter Erinnerung behalten. Über die Beisetzung gestern (3.1.) berichtet
op-online.de.

 

25.07.2013

Update 07.08.2013

Nikos Mamangakis verstorben
Aus Athen erreicht uns die traurige Nachricht, dass gestern (24.7.) im Alter von 84 Jahren Nikos Mamangakis verstorben ist.
Nikos Mamangakis arbeitete zusammen mit Joseph Anton Riedl in München in den späten 60er Jahren am Siemens-Studio für elektronische Musik - dieser Aspekt wird von Edgar Reitz in HEIMAT (Hermanns Komposition für den SWR in den 60er Jahren) und DZH (Variavision) aufgegriffen. Mamangakis komponierte seit 1971 ("Das goldene Ding") bis Heimat 3 (2004) durchgängig Filmmusiken für Edgar Reitz' Spielfilme und hinterließ so unverkennbare Spuren, besonders mit seinen Kompositionen für die Filme der HEIMAT-Trilogie. In Die Zweite Heimat trat er auch in einer Nebenrolle quasi als er selbst als Professor an der Münchner Musikhochschule auf. 

Dazu schreibt DIE WELT am 26.7.: "Es ist nicht gerade einfach, Musik für 2650 Minuten Film zu schreiben, also zu 44 Stunden. Nikos Mamangakis hat den Soundtrack zu allen drei "Heimat"-Serien von Edgar Reitz komponiert, und er hätte diese Riesenaufgabe nicht bewältigen können, wäre er nicht versiert am Computer gewesen. Der Grieche war eigentlich ein Zwölftöner, dessen Musik genauso bei den Musiktagen in Donaueschingen wie in den großen Kinosälen zu hören war. Er hatte bei Carl Orff studiert und gehörte zur Avantgarde der neuen Musik in Griechenland, als die Militärdiktatur allem Modernen dort die Luft zum Atmen nahm. Viele Künstler flüchteten nach Deutschland, darunter der Regisseur Nicos Perakis, über den Mamangakis Reitz kennen lernte, zu dessen Hauskomponist er wurde. "

 

12.03.2013
Edgar Reitz
Edith Behleit ist tot
Aus München erreicht uns die traurige Nachricht, dass Edith Behleit, "Darstellerin der Frau Lichtblau (Mutter von Clarissa) in DIE ZWEITE HEIMAT und HEIMAT 3, am 23.02.2013 im Alter von 81 Jahren unerwartet gestorben ist. Die wunderbare Charakterdarstellerin lebte seit Jahren in Feldafing am Starnberger See und war durch ihre Fernsehauftritte in Serien wie "Derrick", "Der Alte" und "Der Landarzt" bekannt." (Zitat E. R.)
Zur Traueranzeige im Trauerportal der SZ.


27.07.2012

Susanne Lothar ist tot
Im Alter von nur 51 Jahren ist vorgestern die Schauspielerin Susanne Lothar gestorben,  die in der Zweiten Heimat die Rolle der Esther Goldbaum spielte.
Die Süddeutsche Zeitung bringt einen ausführlichen
Nachruf.

 

27.04.2012

die-andere-heimat.de
RHZ, 28.04.2012

 

Im Hunsrück ist am Dienstag völlig unerwartet

Szenenbildner
Toni Gerg

verstorben.

"Mit seiner Schöpfungskraft und Inspiration hat er einen Traum zur Wirklichkeit gemacht.
Jeden Schritt in unserem Filmdorf in Gehlweiler gehen wir auf seinen Spuren, und wir setzen unsere Arbeit in seinem Geiste fort.", heißt es in einem Nachruf der ERFilm in der RHZ.

Möge er in Frieden ruhen.

 

29.1.2012 Vadim Glowna ist tot
In Berlin ist in der Nacht zum vergangenen Dienstag im Alter von 70 Jahren der bekannte Schauspieler Vadim Glowna gestorben, der auch in mehreren Filmen von Edgar Reitz (Der Schneider von Ulm, Deutschland im Herbst) mitwirkte.
Ausführliche Nachrufe finden Sie z. B. bei
rp-online, im Hamburger Abendblatt und in der Berliner Morgenpost.

 

26.01.2011

Update
03.02.2011

Bernd Eichinger ist tot

Im Alter von nur 61 Jahren verstarb gestern in Los Angeles der Filmproduzent Bernd Eichinger. Er erlitt beim Essen mit Freunden und der Familie plätzlich und unerwartet einen Herzinfarkt. Lesen Sie mehr über Eichinger und sein Lebenswerk im Bericht auf SüpdwestPresse.de

Im Zusammenhang mit Edgar Reitz und seinem Werk spielt Eichinger besonders bei der Namensgebung von HEIMAT eine wichtige Rolle: Er war es, der Reitz ermutigte, das Wagnis des Titels "Heimat" einzugehen, und finanzierte ihm als Anreiz die Premierenfeier in München. Seit HEIMAT, heißt es seitdem an vielen Stellen, habe der Heimatbegriff als solches in Deutschland und der Welt eine neue, unverseuchte Bedeutung erlangt.

Auf der Website der Rheinischen Post schreibt Edgar Reitz zum Tod von Bernd Eichinger: "Nichts hat mir in meinem Filmemacher-Leben so viel Glück gebracht, wie diese Einmischung von Bernd Eichinger. Dafür werde ich ihm immer dankbar sein."

Auch Wolfgang Petersen äußerte sich in einem Interview zum Tode Bernd Eichingers.

Die offizielle Trauerfeier in Deutschland findet am kommenden Montag, 7.2., um 11 Uhr in der St. Michaelskirche in München statt. Zutritt haben gemäß einer Pressemitteilung der Constantin Film nur geladene Gäste, zu den Trauerrednern zählt u. a. Münchens Oberbürgermeister Christian Ude (SPD).

 

01.11.2011 Karl Burg aus Oberwesel-Dellhofen, Winzer und Darsteller des Bauern Pitt in HEIMAT 3, ist am 20.10. im Alter von nur 61 Jahren verstorben.
[
zur Trauer-Anzeige in der RHZ]

 

06.04.2011
eig. Rech.
LIn München verstarb am 17.3. im Alter von 67 Jahren die Schauspielerin Hanna Köhler, der HEIMAT-Gemeinde bekannt geworden in der Rolle der Frau Moretti in der Zweiten Heimat.

Am 28.3. verstarb Toni Sulzbacher, der bei den Geschichten aus den Hunsrückdörfern und HEIMAT sowohl im Hintergrund als auch vor der Kamera mitgewirkt hatte. Sulzbacher, der seinerzeit Bürgermeister von Woppenroth war, wurde 83 Jahre alt.

 

19.06.2009

Update
17.07.2009

eig. Rech.

Zum Tod von Jörg Hube
In den Morgenstunden des 19. Juni ist in seiner Heimatstadt München der Schauspieler und Kabarettist Jörg Hube an den Folgen einer Krebserkrankung verstorben. Er wurde nur 65 Jahre alt. Uns allen wird er durch seine Darstellung des Otto Wohlleben in HEIMAT unvergessen bleiben.

=> Edgar Reitz zum Tod von Jörg Hube

Allgemeine Informationen:
"Jörg Hube wurde am 22. November 1943 in Neuruppin/Brandenburg geboren. Er wuchs in München auf und besuchte die Otto Falckenberg Schule und das Mozarteum Salzburg. In den siebziger Jahren gehörte er dem Münchner Kabarett "Die Hammersänger" an. Ab 1973 war Hube auf der Bühne der Münchner Kammerspiele zu sehen, deren Ensemble er mit Unterbrechungen 25 Jahre lang angehörte. 1975 entstand seine Kabarettfigur "Herzkasperl", seither galt Hube als einer der besten Kabarettisten im deutschsprachigen Raum.
2001 wechselte er mit Dieter Dorn an das Bayerische Staatsschauspiel. Neben seiner Arbeit auf den Theater- und Kabarettbühnen entdeckte Jörg Hube seine Leidenschaft für Fernsehen und Film. (...)
Jörg Hube war voller Pläne. Gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Beatrix Doderer stand er immer wieder mit dem Programm "Sugardaddy" auf der Bühne.
In diesem Jahr freute sich Jörg Hube auf sein Debüt als neuer Ermittler im Münchner "Polizeiruf 110". Ein Film konnte fertig gestellt werden, er gehört nun zum Nachlass des großen Schauspielers.
Jörg Hube wurde sowohl als Kabarettist als auch für seine Theater- und Filmarbeit vielfach preisgekrönt. Unter anderem erhielt er den deutschen Kleinkunstpreis, den Theaterpreis der Stadt München und den Adolf-Grimme-Preis. 2009 erhielt er den Ehrenpreis des Bayerischen Kabarettpreises." (Quelle:
daserste.de)

BR-Intendant Thomas Gruber ehrte Hube als einen großen Künstler und durch und durch guten Menschen. Hube habe wie kein anderer Bayern repräsentiert - «liebevoll, warmherzig, spitzbübisch oder auch hart, wenn es sein musste». Er sei ein «Charakterkopf mit einer unvergesslichen Stimme» gewesen, «die Heimat und Geborgenheit vermitteln konnte». (...) Der bayerische Staatsintendant Dorn sagte, es habe den «unabhängigen, durch nichts zu bändigenden Darsteller Hube» gegeben. Der andere Jörg Hube sei der gewesen, der sich in ein Ensemble integrierte und sich - als Schauspieler wie als Regisseur - bedingungslos in den Dienst an einem Text und einer gemeinsamen Arbeit gestellt habe. Er sei ein «Volksschauspieler im schönsten Sinn des Wortes» gewesen, denn er sei immer im Kontakt mit seinem Publikum geblieben, das für seine Arbeit Inspiration und Zweck zugleich gewesen sei. (...) Fernsehdirektor Gerhard Fuchs würdigte Hube als herausragenden Theater-, Film- und Fernsehschauspieler, Regisseur und Kabarettisten. (in Anlehnung an eine Mitteilung des ddp)

Unter www.knerger.de sind Fotos von der letzten Ruhestätte Jörg Hubes zu sehen.

 

31.12.2009

DER SPIEGEL

Tana Schanzara ist tot

Am 19.12.2008 verstarb in einer Bochumer Klinik die Schauspielerin Tana Schanzara, die allen HEIMAT-Freunden durch ihre unvergessliche Darstellung der "Oma Aufschrey" in DIE ZWEITE HEIMAT (Film 5: Das Spiel mit der Freiheit) wohlbekannt ist. DER SPIEGEL (Nr. 1/2009 vom 29.12.2008, S. 146) veröffentlicht dazu folgenden Nachruf:

Ohne Arbeit, hatte sie noch kürzlich erklärt, "würde ich ja nur noch im Bett rumliegen und Rotwein trinken". So spielte sie auch im Alter lieber Theater und drehte Filme. Von 1956 an war die Schanzara, Tochter eines Opernsängerpaars, am Bochumer Schauspielhaus engagiert. Die großen rollen bekam sie selten, aber aus den kleinen machte sie of Großes. Ihre raue, schnoddrige Stimme, der sie den unsentimentalen Beiklang von Dortmund, der Stadt ihrer Jugend, geben konnte, machte die Schauspielerin zu einer unverwechselbaren Figur des Ruhrgebiets. Schanzara war im Pott "dat Schätzken", und nutzte ihre Popularität auch zu mannigfachen Auftritten im TV. Ihr amüsantes Lied "Vatta, aufstehn" war lange Zeit ein Hit im nordrhein-westfälischen Radio. Tana Schanzara verstarb am 19. Dezember, ihrem Geburtstag, in Bochum.

Tana Schanzara vollendete am Tag Ihres Todes ihr 83stes Lebensjahr.

Informationen über Tana Schanzara in der Wikipedia
Seite des wdr zum Tod von Tana Schanzara

 

08.01.2009

eig. Rech.

Zum Gedenken an Peter W. Jansen
Bereits am 15. November 2008 verstarb der Filmkritiker Peter W. Jansen nach langer schwerer Krankheit im Alter von 78 Jahren. Jansen stand Edgar Reitz in besonderer Weise bereits seit den 1960er Jahren freundschaftlich nahe. In den 1990er Jahren erwies er sich als treuer Begleiter und Unterstützer von Edgar Reitz in dessen Konflikt mit den Verantwortlichen bei der ARD, unvergessen ist z. B. seine
Abrechnung mit dem "Quotenfuzzi", dem damaligen ARD-Programmdirektor Günter Struve (12/2004).
Das Deutschlandradio hat anlässlich des Todes von Peter W. Jansen ein
Interview mit Edgar Reitz (mp3, 4:18 min, 1,96 MB) geführt.
Werkstattgepräch des film-dienst mit Peter W. Jansen
Informationen zur Reihe "Jansens Kino" (Radio Bremen) [Link=Bildquelle]
Informationen zu Peter W. Jansen in der Wikipedia

 

22.02.2008

Update
18.5.2008

Edgar Reitz
Waltraud Bauer

Franz Bauer ist infolge eines tragischen Unglücksfalls am Nachmittag des 16.5.2008 verstorben. Seiner Familie und seinen Freunden gilt das tiefe und aufrichtige Mitgefühl aller HEIMAT-Freunde.

zur Traueranzeige

(22.02.2008) Franz Bauer wird 70!
Soeben hat mich Edgar Reitz darüber informiert, dass am kommenden Donnerstag, 28.2.,
Franz Bauer, Ausstatter von HEIMAT, DZH und Teilen von HEIMAT 3, seinen 70sten Geburtstag feiert. Er wird diesen Tag im Kreise der Familie seines Sohnes in Bermaringen (nordwestlich von Ulm) verbringen. Edgar Reitz schreibt: "Ich nehme an, dass es unter den Heimat-Fans doch eine Reihe von Leuten gibt, die dem Franz gratulieren wollen. Er war schließlich während der vielen Jahre im Hunsrück der wichtigste Repräsentant der HEIMAT-Produktion und bekannt wie ein bunter Hund. Jeder hat den Franz geliebt."

(29.02.2008) Über 30 Personen, meist wohlbekannte Weggefährten von Franz Bauer aus heimatlichen Zeiten, haben sich binnen eine Woche in das Geburtstagsgästebuch eingetragen. Herzlichen Dank, auch im Namen des Jubilars. Das Gästebuch ist weiterhin einsehbar, die E-Mail-Adressen der Gratulanten wurden ausgeblendet, um Spam oder unerwünschte Kontaktaufnahme zu vermeiden.
zum Geburtstagsgästebuch für Franz Bauer

(13.3.2008) Eine Reaktion von Franz Bauer auf die Glückwünsche finden Sie hier.

 

13.9.2006

I. Litzenberger

Wilhelm Gräff verstorben

Wilhelm Gräff, der unnachahmliche Darsteller des Dorforiginals "Willem" in allen drei Filmen der HEIMAT-Trilogie und auch in den Fragmenten, ist am 11. September verstorben. Er wäre am 2. Oktober 86 Jahre alt geworden.

Berühmt wurde Wilhelm Gräff unter HEIMAT-Kennern durch den denkwürdigen Dialog mit Herrmännchen auf dem Schabbacher Friedhof (HEIMAT, Film 11):

WILHELM (...) Lo uue, unne, drue, drunne, vore, hinne, loo und do und hie. Hermännche, kennste kein Hunsrücker Platt mehr?
HERMANN Verstehe tu ichs schon noch. Aber mit dem Schwätze, da haperts schon.
WILHELM Dat lernst du aach noch. Knepperscher, Krieschele, Wehle, Schlehe. Kennst du dat noch? ...
(Quelle:
Drehbuch)

Besucher der Schmiede in Gehlweiler konnten ihn, der direkt gegenüber wohnte, häufig dort antreffen und "e bissje maije", so wie HEIMAT-Freund Lothar Heber aus Böblingen in der Dokumentation "Schabbach ist überall" von Utz Kastenholz (siehe Bild).

 

30.01.2002 Zum Tod von Rudi Molz

Rudi Molz, Landwirt und Gastwirt in Woppenroth, ist am 30. Januar 2002 im Alter von 75 Jahren an den Folgen eines tragischen Unfalls verstorben.
Es ist nicht vermessen, seine Gaststätte, die "Bauernstube" an der Hauptstraße in Woppenroth, als eine der Keimzellen von HEIMAT zu betrachten. Hier liefen viele Fäden zusammen, hier trafen sich Reitz und Steinbach mit Einheimischen, um die Geschichten aufzusaugen, die dann später in ihrem Blockhaus im Drehbuch verarbeitet wurden. Und während der Dreharbeiten war das Gasthaus Molz ein beliebter Anlaufpunkt für alle Beteiligten, die z. T. in den Gästezimmern untergebracht waren. Es wird auch berichtet, dass hier und unter ganz wesentlicher Beteiligung von Rudi die entscheidende Debatte mit Bernd Eichinger um die Namensgebung des Films stattfand.
Ich habe Rudi Molz als einen warmherzigen und intelligenten Menschen kennengelernt, die gemeinsamen Abende mit ihm, an denen wir über HEIMAT, Gott und die Welt sprachen, bleiben unvergessen und haben auch einen wesentlichen Anteil meiner Kenntnisse und der Verbundenheit mit HEIMAT bewirkt.
Edgar Reitz hat seinem Freund Rudi Molz in HEIMAT 3 ein Denkmal gesetzt.