Daten und Fakten zu HEIMAT, DIE ZWEITE HEIMAT und HEIMAT 3

  HEIMAT
EINE DEUTSCHE CHRONIK
DIE ZWEITE HEIMAT
CHRONIK EINER JUGEND
HEIMAT 3
CHRONIK EINER ZEITENWENDE
Produktionszeitraum, darunter
    - Drehbucharbeit
    - Drehzeit (Drehtage)
Jan 1979 - Mai 1984
Jan 1979 - Juli 1980
Mai 1981 - Nov 1982 (282)
Herbst 1985 - Herbst 1992

18.1.1988-7.11.1991 (557)


20.3.2002-11.10.2003 (246)
Spieldauer (Filmlänge in m) 15 h 31 min 20 s (ca. 28000 m) 25 h 15 min 9 s (45300 m) 11 h 15 min (Kino und DVD)
9 h 2 min 35 s (gek. TV-Fassung)
Verdrehtes Material (35 mm), Verwendungsquote (%) 320000 m, davon
200000 m s/w, 120000 m col.,
8,75 %
372046 m, 12,2 %  
Die Filme und ihre Dauer Fernweh (1919-28), 119'
Die Mitte der Welt (1929-33), 93'
Weihnacht wie noch nie (1935), 58'
Reichshöhenstraße (1938), 58'
Auf und davon und zurück (1938/9), 58'
Heimatfront (1943), 58'
Die Liebe der Soldaten (1944), 59'
Der Amerikaner (1945-47), 102'
Hermännchen (1955/6), 138'
Die stolzen Jahre (1967), 82'
Das Fest der Lebenden und der Toten (1982), 100'
Die Zeit der ersten Lieder (1960), 120'
Zwei fremde Augen (1960/1), 115'
Eifersucht und Stolz (1961), 116'
Ansgars Tod (1961/2), 100'
Das Spiel mit der Freiheit (1962), 119'
Kennedys Kinder (196§9; 108#
Weihnachtswölfe (1963), 110'
Die Hochzeit (1964), 120'
Die ewige Tochter (1965), 118'
Das Ende der Zukunft (1966), 132'
Zeit des Schweigens (1967/8), 120'
Die Zeit der vielen Worte (1968/9), 121'
Kunst oder Leben (1970), 133'
Das glücklichste Volk der Welt (1989), 105'
Die Weltmeister (1990), 100'
Die Russen kommen (1992/3), 125'
Allen geht's gut (1995), 132'
Die Erben (1997), 103'
Abschied von Schabbach (1999/2000), 105'
Premiere 30.6.1984 Filmfest München 6.-9.9.1992 Prinzregententheater München
31.8.-12.9.2002 Biennale Venedig
1.-3.9.2004 Biennale Venedig
18./19.9.2004 Prinzregententheater München
TV-Premiere 16.9., 19.9., 24.9., 1.10., 8.10., 15.10., 22.10., 31.10., 4.11., 7.11., 14.11.1984, ARD, jeweils 20.15 Uhr März/April 1993 arte (4., 7., 11., 14., 18., 21., 25., 28.3., 1., 4., 8., 11., 11.4.1993), April/Mai 1993 ARD (9., 12., 16., 21., 30.4., 2., 7., 9., 14., 21., 23., 28., 31.5.1993, je 20.15 Uhr) 15.12., 17.12., 20.12., 22.12., 27.12., 29.12.2004, je 20.15 Uhr, ARD
Beteiligte Darsteller
    - Hauptdarsteller
    - Laiendarsteller/Sprechrollen
    - Komparsen

32
159
3683

40
310
2300

35
Hunsrück: 70
Hunsrück: 2478
Drehorte Woppenroth, Rohrbach, Gehlweiler, Maitzborn, Griebelschied etc.;
siehe auch Drehorte HEIMAT
München u. a. Oberwesel, Riesweiler, Woppenroth, Sargenroth, Gehlweiler, Simmern, Frankfurt a. M., Wiesbaden, Mainz, Berlin, Leipzig, Dresden, Amsterdam,  etc; siehe auch Drehorte HEIMAT 3
Team
    Drehbuch
    Regie
    Kamera

   
    Besetzung
    Musik
    Ton
    Ausstattung
    Schnitt
    Produktionsleitung

   
    Edgar Reitz, Peter Steinbach
    Edgar Reitz
    Gernot Roll

   
    Robert Busch
    Nikos Mamangakis
    Gerhard Birkholz
    Franz Bauer
    Heidi Handorf
    Inge Richter


    Edgar Reitz
    Edgar Reitz
    Gernot Roll (1-5), 
    Gerard Vandenberg (6-8),
    Christian Reitz (9-13)
    Robert Busch
    Nikos Mamangakis
    Heiko Hinderks u. a.
    Franz Bauer
    Helga Beyer u. a.
    Inge Richter
   
    Edgar Reitz, Thomas Brussig
    Edgar Reitz
    Thomas Mauch (1-4),
    Christian Reitz (5-6)

    Petra Kiener
    N. Mamangakis, Michael Riessler
    Gunnar Voigt
    F. Bauer, M. Fechner, I. Gumm
    Susanne Hartmann
    Robert Busch, Jochen Ludwig
Preise und Auszeichnungen Preis der Internationalen Filmkritik
Biennale Venedig 1984,
Preis der deutschen Kritiker 1984,
Die Goldene Kamera 1984,
Bayerischer Filmpreis 1985,
Adolf Grimme Preis in Gold, 1985,
Best foreign Language Film, London Filmfestival 1985,
Adolf-Grimme Preise (Marl) 1985/6,
British academy award for the best TV-Programme, London 1986
Venedig Spezialpreis 1992,
Adolf-Grimme Preis (Marl) 1994,
Premio 'David Luchino Visconti', Rom 1994,
Telestar, Köln 1993,
Premio Europa TV, San Marino 1994,
Deutscher Fernsehspielpreis, Baden-Baden 1994,
Golden Gate Award, San Francisco 1994,
Premio Europa Cinema, Cannes 1996
 
Persönliche Auszeichnungen Edgar Reitz Verdienstorden des Landes Rheinland-Pfalz 1985, Bundesverdienstkreuz 1. Klasse 1993, Kultureller Ehrenpreis der Landeshauptstadt München 1993, EUROFIPA d'Honneur pour lènsemble de son œvre (Ehrenpreis für sein Gesamtwerk) Cannes 1996, Staatskunstpreis des Landes Rheinland-Pfalz 2000, Ehrenbürgerschaft der Stadt Simmern 2002, Carl Zuckmayer Medaille für Verdienste um die deutsche Sprache des Landes Rheinland-Pfalz 18.1.2004, "Master of Cinema" Mannheim Filmfestival 21.11.2004, Justinus-Kerner-Preis der Stadt Weinsberg 18.9.2005, GROßES VERDIENSTKREUZ des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland 4.10.2006, Konrad-Wolf-Preis der Akademie der Künste Berlin 4.11.2007, Hans Abich Preis des Ferseh-Filmfestival Baden-Baden 24.11.2007
Kommentare "Ein deutsches Meisterwerk!" - FAZ
"Ein Kinoereignis, das alle Grenzen sprengt!" - SZ
"Ein vollkommener Film und ein Glücksfall!" - BR
"Der wichtigste Film, der seit dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland entstanden ist!" - The Economist
"HEIMAT übersetzt die große deutsche Geschichte in eine Dimension, in der sie der Größe entkleidet wird, nämlich die der kleinen Leute, die ihr Leben in Würde auch ohne Größe führen. Reitz lenkt seinen Film durch den Wärmestrom der Geschichte: ein seltener Glücksfall!" - Die Zeit
"HEIMAT dürfte für den Neuen Deutschen Film das werden, was DIE BLECHTROMMEL für die deutsche Nachkriegsliteratur geworden ist." - Süddeutsche Zeitung
"HEIMAT ist nicht nur das Kronjuwel des Neuen Deutschen Films, sondern markiert darüber hinaus einen Wendepunkt im europäischen Film!" - The Guardian
"16 Stunden sind keine Minute zuviel!" - Volker Schlöndorff
"HEIMAT ein unendlich langer Film, der wie ein Fluss, ohne einen einzigen Augenblick zu langweilen, vorbeifließt. Welche Ausdruckskraft, welche ethische Konsequenz, welche Erzählerkunst!" (Corriere della sera)
"Ein Jahrhundertwerk!" - AZ
"Die Zweite Heimat steht der ersten Heimat in nichts nach, übertrifft sie vielleicht noch, erweitert sie zu etwas, das man ohne Pathos ein Jahrhundertwerk nennen kann." - Die Tageszeitung
"Bewundernswert!" - Frankfurter Rundschau
"Das ist großes Kino!" - Le Monde
"In diesen 26 Stunden gibt es kein Abweichen vom großen Fluß dieser so wahren, emotionalen wie im Grunde alltäglichen Geschichte." - Süddeutsche Zeitung
"Die Geburt eines Kult-Werkes!" - Liberation
"Diese 26 Stunden Film sprengen jedes Maß, wie Wagners Ring oder Prousts Recherche das ihre gesprengt haben." - Süddeutsche Zeitung
"Das Lächerliche und das Geniale: Reitz trifft dieses Lebensgefühl und damit alle, die einmal zwanzig waren, mitten ins Herz." - Wochenpost
"Eine beeindruckende Qualität, eine unleugbare Größe!" - Süddeutsche Zeitung
"Die Zweite Heimat macht süchtig!" - Süddeutsche Zeitung
"Was in der deutschen Literatur noch keinem Autor gelungen ist, schafft der Filmregisseur Edgar Reitz mit der nun vollendeten Kino-Trilogie »Heimat«: das zwanzigste Jahrhundert als einen Roman mit vielen Lebensgeschichten zu erzählen. Die Filmkunst kann das ruhig als stillen Triumph verbuchen." - Erna Lackner in »Deutschland online«
"Die Vollendung eines urdeutschen Filmdenkmals: wunderbar provinziell, kulturell hochfahrend und am Ende siegreich." - Der Spiegel
"Die Familienbande reißen nicht. Der Fluch und das Glück, die darin liegen, sind der Stoff aus dem "Heimat" ist und aus dem Edgar Reitz am Ende doch ein grandioses Jahrhundertepos gemacht hat." - Die Welt
"Würde ein Lebewesen von einem fernen Planeten uns die Frage stellen. welche Filme man sehen müsste, um Auskunft zu bekommen über Deutschland im 20. Jahrhundert, so würde der Heimat-Zyklus von Edgar Reitz wohl zu den wichtigsten Empfehlungen gehören." - Süddeutsche Zeitung

Alle auf dieser Seite enthaltenen Informationen stammen aus folgenden Quellen:
Edgar Reitz, Peter Steinbach: Heimat. Eine deutsche Chronik, Nördlingen 1985, S. 563f.;
Edgar Reitz: Die Zweite Heimat. Chronik einer Jugend in 13 Büchern, München 1993, S. 979ff.;
Edgar Reitz: Heimat 3. Chronik einer Zeitenwende, München 2004, S. 615ff.;
www.absolutmedien.de